Donald Trump liebt es, sich auf Umfragen zu berufen – doch die neuesten Zahlen dürften ihn schwer treffen. Laut einer aktuellen CNN-Erhebung erreichen seine Zustimmungswerte nach den ersten 100 Tagen seiner zweiten Amtszeit ein historisches Tief. Besonders alarmierend: Selbst unter früher treuen Wählergruppen bröckelt die Unterstützung. Trumps aggressive Politik und seine Kommunikation in sozialen Medien scheinen die Spaltung weiter zu vertiefen.
Zustimmung stürzt auf historisches Tief

Laut CNN liegt Trumps aktuelle Zustimmungsrate bei nur 41 Prozent – ein Negativrekord im Vergleich zu allen neu gewählten Präsidenten seit Dwight D. Eisenhower. Seit März 2025 verlor der Republikaner vier Prozentpunkte, gegenüber Ende Februar sogar sieben Punkte. Besonders drastisch: Nur noch 22 Prozent der Befragten befürworten seine Amtsführung uneingeschränkt, während 45 Prozent sie stark ablehnen – ein klares Zeichen der wachsenden Unzufriedenheit.
Hispanos und Frauen kehren Trump den Rücken

Trump verliert laut der Umfrage besonders deutlich bei zwei Schlüsselgruppen. Bei hispanoamerikanischen Wählerinnen und Wählern sank seine Zustimmung um sieben Prozentpunkte auf nur noch 28 Prozent. Auch unter Frauen zeigt sich eine deutliche Erosion: Lediglich 36 Prozent der wahlberechtigten Frauen unterstützen ihn noch – ebenfalls ein Rückgang von sieben Punkten.
Parteigrenzen bleiben tief gespalten
Die politische Spaltung der USA zeigt sich auch bei dieser Umfrage deutlich. Während 86 Prozent der Republikaner Trump weiterhin unterstützen, lehnen ihn 93 Prozent der Demokraten strikt ab. Unter unabhängigen Wählern sieht es noch düsterer aus: Nur 31 Prozent sprechen ihm aktuell ihr Vertrauen aus – ein Tiefststand vergleichbar mit seinem schwächsten Moment im Januar 2021.
Trump wehrt sich auf Truth Social

Zunächst schwieg Trump zu den schlechten Zahlen, doch wenig später meldete er sich auf seiner Plattform Truth Social zu Wort – ohne CNN oder die Umfrage direkt zu erwähnen. Er sprach von einer „korrumpierten Presse“, die „falsche Geschichten“ verbreite und „Umfragen manipuliert“. Seine Rhetorik bleibt damit unverändert konfrontativ.
Seit Beginn seiner zweiten Amtszeit am 20. Januar 2025 regiert Trump mit harter Hand: Über 120 Dekrete, verschärfte Migrationspolitik und Einschränkungen bei Bürgerrechten prägen sein bisheriges Vorgehen – und polarisieren die US-Gesellschaft stärker denn je.