Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus hat die politische Landschaft der USA erneut erschüttert. Nach den ersten 100 Tagen seiner zweiten Amtszeit zeigen Umfragen eine wachsende Besorgnis in der Bevölkerung. Insbesondere Demokraten und unabhängige Wähler äußern Zweifel an der Stabilität und Führung des Landes.
Wachsende Besorgnis in der Bevölkerung
Laut einer aktuellen Umfrage von CNN/SRSS sind 41 Prozent der US-Amerikaner besorgt über Trumps verbleibende Amtszeit – ein Anstieg um sechs Prozent seit Februar. Besonders unter Demokraten und ihnen nahestehenden Unabhängigen ist die Besorgnis mit 71 Prozent hoch. Im Gegensatz dazu zeigen nur acht Prozent der Republikaner ähnliche Bedenken. Diese Zahlen verdeutlichen die tiefe politische Spaltung im Land.
Kritik an Kontrollmechanismen

Die Umfrage offenbart auch Zweifel an der Wirksamkeit der Kontrollinstanzen: 56 Prozent der Befragten glauben, dass der Kongress nicht genug unternimmt, um Trumps Handeln zu überwachen. Zudem sind rund 50 Prozent der Meinung, dass auch die Gerichte ihrer Kontrollfunktion nicht ausreichend nachkommen. Diese Skepsis gegenüber den Institutionen wirft Fragen zur Balance der Gewaltenteilung auf.
Zustimmung zu Kongressführern
Während Trumps Zustimmungswerte sinken, erhalten die republikanischen Kongressführer wie Mike Johnson und John Thune Zustimmung von 37 Prozent der Befragten. Die führenden Demokraten im Kongress schneiden mit 27 Prozent Zustimmung schlechter ab. Dennoch lehnen 46 Prozent der Befragten die Führungsfiguren beider Parteien ab, was auf ein generelles Misstrauen gegenüber der politischen Elite hindeutet.
Quelle: RUHR24.