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Welt

Das lateinamerikanische Land, das die Meere beherrscht: Es gehört zu den drei größten Fischexporteuren der Welt

Ein Land in Lateinamerika hat es geschafft, sich als einer der globalen Giganten der Fischindustrie zu positionieren. Mit Milliardenumsätzen und konstantem Wachstum hat es den Sprung auf das globale Podest geschafft. Wir erzählen dir, um welches Land es sich handelt und was es so mächtig im Meer macht.
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Die Fischerei ist viel mehr als nur eine wirtschaftliche Aktivität: Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der globalen Ernährungssicherheit und eine lebenswichtige Einkommensquelle für viele Nationen. Lateinamerika bleibt in diesem Bereich nicht zurück, und eines seiner Länder hat kürzlich die Weltspitze als drittgrößter Fischexporteur erobert – ein Erfolg, der im internationalen Handel nicht unbemerkt bleibt.

Ecuador: der fischreiche Riese Lateinamerikas

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© ComexPerú.

Ecuador ist still und leise zu einem der wichtigsten Akteure im weltweiten Fischexport aufgestiegen. Laut aktuellen Daten von Statista belegt es den dritten Platz weltweit bei den Fischereiexporten, nur hinter Giganten wie Norwegen und China. Das Geheimnis seines Erfolgs: eine stabile Branche, hochwertige Produkte und eine Strategie, die auf Nachhaltigkeit setzt.

Das südamerikanische Land erreichte einen Exportwert von etwa 1,875 Milliarden Dollar an Meeresprodukten, mit starker Präsenz in anspruchsvollen Märkten wie den USA und Europa. Das Hauptprodukt ist Thunfisch, doch auch andere Meeresspezies und Produkte daraus tragen zum internationalen Handel bei.

Dieses Wachstum basiert auf einer ganzheitlichen Vision, die verantwortungsvolle Fischerei, effektive Handelsabkommen und eine steigende Nachfrage nach gesunden und nachhaltigen Meeresfrüchten verbindet.

Wer führt das globale Podium der Fischwirtschaft an?

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© Unsplash – Getty.

Ecuador teilt sich den Spitzenplatz in diesem wettbewerbsintensiven Markt mit zwei Schwergewichten:

  • Norwegen, das mit fast 15,4 Milliarden Dollar an Exporten führt. Sein Erfolg basiert auf seiner Dominanz beim Lachs, seinen ausgedehnten Küsten und seinen fortschrittlichen Fischereipolitiken.
  • China, das den zweiten Platz belegt, beeindruckt durch sein Volumen an Produktion und seine Vielzahl an Arten sowie durch sein umfassendes Exportnetzwerk, das den ganzen Globus abdeckt.

In Lateinamerika spielen weitere Länder ebenfalls Schlüsselrollen:

  • Chile: dominierend bei Lachs und Forelle, vor allem in Premium-Märkten.
  • Peru: führend bei Fischmehl und Tintenfisch, essenzielle Bestandteile für die Lebensmittel- und Aquakulturindustrie.
  • Mexiko: stark bei Garnelen, Thunfisch und Hummer.
  • Argentinien: exportiert vor allem Merluß, Calamares und anderes Meeresgetier.
  • Brasilien: entwickelt sein Potenzial bei Süßwasserfischen und Zuchtgarnelen.

Dieser Aufschwung beweist, dass die Region nicht nur über natürliche Ressourcen verfügt, sondern auch die technische und kaufmännische Fähigkeit besitzt, die Zukunft des globalen Fischhandels anzuführen.

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