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„Duke Nukem“-Serie kommt – Adi Shankar holt den Kult-Shooter ins TV

Adi Shankar bleibt dem Trend treu, Videospiele für den Bildschirm zu adaptieren – und als Nächstes steht die legendäre „Duke Nukem“-Reihe auf seiner Liste.
Von Justin Carter Übersetzt von

Lesezeit 2 Minuten

Nach erfolgreichen Serienumsetzungen von Castlevania, Devil May Cry und Far Cry für Netflix hat sich der Produzent jetzt die Rechte an Duke Nukem gesichert. Das verriet er kürzlich im Gespräch mit dem Esquire Magazine.

Fans müssen sich allerdings noch etwas gedulden: Shankar arbeitet aktuell an der zweiten Staffel von Devil May Cry und tüftelt parallel an Serienversionen von Assassin’s Creed, PUBG, Hyper Light Drifter – und vermutlich noch an ein paar weiteren Titeln. Trotzdem hat er schon eine ziemlich klare Vision für das neue Projekt.

„Das Ganze wird ein riesiger Mittelfinger an alle“, sagte er im Interview. „Als Duke damals groß rauskam, wollten alle das Ding in ein glattgebügeltes Franchise verwandeln. Aber Duke Nukem funktioniert nicht als Corporate-Produkt. In dem Moment, wo ein Konzern es übernimmt, ist es nicht mehr Duke. Dieses Projekt mache ich komplett auf meine eigene Art – ohne reinreden zu lassen.“

Duke Nukem startete 1991 als 2D-Plattformer von Apogee Software und 3D Realms. Spätere Teile wechselten ins Ego- und Third-Person-Shooter-Genre – mit Duke in knallharten Kämpfen gegen Aliens und Militärs. Der letzte Serienteil war Duke Nukem Forever (2011), das nach vielen Jahren Entwicklungschaos schließlich von Gearbox zusammen mit Triptych Games und Piranha Games veröffentlicht wurde – und bei Kritikern eher durchfiel. Seitdem liegt die Reihe auf Eis.

Zwischendurch gab es immer wieder Gerüchte um eine mögliche Verfilmung. 2022 wurden sogar die Cobra Kai-Macher als kreative Köpfe dafür genannt.

Ob Shankars Serie nun auch ein neues Spiel nach sich zieht? Eher fraglich – Gearbox steckt derzeit mitten in Borderlands 4, und bislang haben Shankars Serienadaptionen ihre jeweiligen Spielevorlagen nicht neu befeuert.

Falls das Duke Nukem-Projekt aber wirklich umgesetzt wird, dürfte es definitiv für Gesprächsstoff sorgen – im Guten wie im Schlechten.

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