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Das unerwartete Comeback von „Der Teufel trägt Prada“: Was wir wissen – und was alles verändern könnte

Die ikonische Geschichte, die die Modebranche erschütterte, kehrt mit einer Fortsetzung auf die große Leinwand zurück. Die Beziehung zwischen Miranda und Emily steht dabei im Mittelpunkt – mit überraschenden Wendungen. Neue Details von Emily Blunt heizen die Erwartungen an und deuten auf ein völlig neues Machtgefüge hin.
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Fast zwanzig Jahre später: Die Geschichte geht weiter

Es sind fast zwei Jahrzehnte vergangen, seit Der Teufel trägt Prada als moderner Klassiker den erbarmungslosen Alltag der Mode-Redaktionen zwischen Humor und Drama entlarvte. Jetzt hat Disney bestätigt, dass es eine Fortsetzung geben wird – mit bekannten Gesichtern und einem frischen Blick auf die Machtverhältnisse, die den ersten Teil definierten. Hier erfährst du, was bekannt ist – und warum Teil zwei selbst treue Fans überraschen könnte.

Kinostart und erste offizielle Informationen

Die Ankündigung des Sequels sorgte sofort für Aufsehen – besonders bei denen, die bis heute ikonische Zitate von Miranda Priestly zitieren. Laut dem Magazin Variety kommt Der Teufel trägt Prada 2 am 1. Mai 2026 in die Kinos. Die Dreharbeiten beginnen voraussichtlich im November 2025, erneut unter dem Disney-Label, das auf eine Wiederbelebung dieses kulturellen Phänomens setzt.

Der erste Film aus dem Jahr 2006 war ein weltweiter Kassenschlager: Über 326 Millionen Dollar spielte er ein und brachte Meryl Streep eine Oscar-Nominierung für ihre unvergessliche Rolle als erbarmungslose Chefredakteurin ein.

Emily Blunt bricht ihr Schweigen: Hinweise auf die Handlung

Frische Einblicke lieferte Emily Blunt, die wieder in die Rolle von Emily Charlton schlüpft – diesmal als einflussreiche Figur in einem Luxusmodehaus. Obwohl sie zugibt, das gesamte Drehbuch noch nicht zu kennen, zeigte sie sich begeistert, diesen wichtigen Charakter erneut zu verkörpern. Besonders spannend: Ihre Dynamik mit Miranda Priestly wird sich diesmal stark verändern.

„Irgendwie gibt es immer Konflikte zwischen Meryl und mir, wenn wir gemeinsam vor der Kamera stehen – ich weiß nicht, warum. Hoffentlich können wir das diesmal klären“, sagte Blunt lachend. Ihre Bemerkung deutet auf neue Spannungen zwischen den beiden Figuren hin. Mit etwas Wehmut erinnerte sie sich an die prägende Bedeutung dieser Rolle für ihre Karriere – und verriet, dass ihre Töchter das Set unbedingt wegen des Mode-Glamours besuchen wollen.

Was sich ändern könnte – und was Miranda erwartet

Ein besonders brisanter Hinweis von Blunt betrifft die Entwicklung der Beziehung zwischen Miranda und Emily. In der Fortsetzung muss Miranda Priestly mit dem Verlust ihrer uneingeschränkten Macht klarkommen – und Emily, inzwischen selbst mächtig, um Unterstützung bitten. Dieser Rollentausch verspricht unerwartete Konflikte und zeigt: Nach zwanzig Jahren könnte die Krone weiterwandern.

Der erste Film traf nicht nur den Nerv der Modewelt, sondern thematisierte auch weibliche Führung, Arbeitsmoral und persönliche Opfer auf dem Weg zum Erfolg. Die Fortsetzung wird diese Themen wohl aufgreifen – angepasst an die Herausforderungen unserer Zeit.

Erwartungen der Fans – und die Kunst der Neuerfindung

Den Charme des Originals einzufangen, wird keine leichte Aufgabe. Die Zuschauer erwarten eine moderne Geschichte, die den Kern der Saga bewahrt, aber gleichzeitig neue Perspektiven bietet. Die Weiterentwicklung von Charakteren wie Miranda und Emily wird entscheidend sein, um das Publikum erneut zu begeistern.

Noch ist unklar, ob Anne Hathaway wieder als Andy Sachs zu sehen sein wird. Doch allein die Bestätigung des Projekts hat Spekulationen und Fan-Theorien rund um eine mögliche Rückkehr weiterer Originaldarsteller entfacht.

Der Countdown läuft

In weniger als einem Jahr starten die Dreharbeiten – und in unter zwei Jahren sehen wir Miranda Priestly und Emily Charlton in einer neuen Machtkonstellation wieder auf der Leinwand. Zwischen Gerüchten, Andeutungen und steigender Vorfreude wächst die Spannung kontinuierlich.

Eines steht fest: Diese Fortsetzung wird keine bloße Modeerscheinung. Sie könnte neue Maßstäbe setzen, Trends wiederbeleben – und uns daran erinnern, dass in der Welt der Mode (und der Ambition) nichts für die Ewigkeit ist.

Quelle: La Nación

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