Ein neuer Ton für Flanagan und King
Mike Flanagan hat in den letzten Jahren einen Großteil seiner Karriere damit verbracht, Werke von Stephen King zu adaptieren – zumindest dann, wenn er nicht gerade Netflix-Zuschauern mit seinen Horrorserien das Fürchten lehrte. Doch „The Life of Chuck“ stellt sowohl für den Regisseur als auch für den Autor eine klare Abweichung von ihren bekannten Pfaden dar. Während es bereits frühere, eher dramatische Verfilmungen von Kings Werken gab (man denke etwa an „Die Verurteilten“), begibt sich Flanagan hier auf gänzlich neues Terrain.
Der Trailer deutet auf emotionale Tiefe statt Schockeffekte
Ein erster Trailer zu „The Life of Chuck“ ist nun veröffentlicht worden – und er schlägt einen viel emotionaleren Ton an als bisherige Werke des Duos. Statt düsterer Albtraumvisionen erwarten uns hier berührende Momente und existenzielle Fragen, ganz im Stil eines aufbauenden Dramas mit Gänsehautgarantie – aber ohne Schrecken.
„The Life of Chuck“ wird als „die außergewöhnliche Geschichte eines gewöhnlichen Mannes“ beschrieben und als eine „unvergessliche, genreübergreifende Erzählung“. Der Film entfaltet sich rückwärts, von Chuck Krantz‘ Tod bis zu seiner Geburt, und zelebriert dabei das Leben dieses Mannes in all seinen Facetten: die Wunder der Liebe, den Schmerz des Verlustes und die Vielfalt menschlicher Erfahrungen, die in uns allen stecken.
Tom Hiddleston und Jacob Tremblay als Chuck
Tom Hiddleston übernimmt die Rolle des erwachsenen Chuck, während Jacob Tremblay („Raum“, „The Toxic Avenger“) ihn in seiner Jugend darstellt. Die Besetzungsliste ist jedoch deutlich länger und beeindruckender: Chiwetel Ejiofor, Karen Gillan, Mia Sara, Carl Lumbly, Matthew Lillard und Mark Hamill gehören zu den weiteren Hauptdarstellern.
Auch viele aus Flanagans früheren Projekten bekannte Gesichter sind dabei: Samantha Sloyan, Hamish Linklater und Kate Siegel – allesamt Darsteller*innen, die regelmäßig in Flanagans Horror-Universum aufgetreten sind.
Ein Film, der mehr will als nur zu unterhalten
Der Trailer verspricht nicht weniger als eine emotionale Reise, die das Publikum zutiefst berühren könnte – und vielleicht sogar das Leben verändert. „The Life of Chuck“ möchte weit mehr sein als nur ein weiterer Film: Es geht um existenzielle Themen wie Identität, Vergänglichkeit, Verbundenheit und Hoffnung – in einem Format, das sowohl narrativ als auch stilistisch neue Wege beschreitet.
Kinostart und weitere Veröffentlichung
„The Life of Chuck“ startet am 6. Juni in ausgewählten Kinos und erhält am 13. Juni einen breiteren Kinostart. Ob der Film seinem Versprechen gerecht wird, Leben zu verändern, wird sich dann zeigen – doch der erste Eindruck ist zweifellos stark.