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Ryan Coogler erinnert sich an Chadwick Bosemans Hingabe an seine Black-Panther-Rolle

Die Marvel-Studios-Legende wird für immer König T’Challa in unseren Herzen bleiben.
Von Sabina Graves Übersetzt von

Lesezeit 2 Minuten

Während der Pressetour zu seinem kommenden Vampirthriller Sinners sprach Regisseur Ryan Coogler über seinen Marvel-Blockbuster Black Panther und beschrieb das außergewöhnliche Maß an Hingabe, das der verstorbene Chadwick Boseman in seine Rolle einbrachte. Bosemans Leistung war so kraftvoll, tiefgründig und inspirierend, dass sie auch Jahre später seine Black Panther-Co-Stars Michael B. Jordan und Coogler selbst in ihrer neuesten Zusammenarbeit prägt und beeinflusst.

Während der Dreharbeiten zu Black Panther war Boseman so tief in der Rolle des Königs T’Challa verankert, dass er kaum aus seiner Figur heraustrat – selbst zwischen den Aufnahmen oder bei informellen Momenten am Set nicht. Für ihn war es weit mehr als eine Rolle: Es war eine Verantwortung, eine Botschaft, ein Vermächtnis.

„Er sprach mit afrikanischem Akzent“, erzählte Coogler in einem Interview mit Variety. „Disney-Manager kamen zu uns ans Set. Es war die zweite Woche, und sie hörten diesen T’Challa-Akzent und waren völlig irritiert. Ich sagte nur: ‚Keine Sorge, er arbeitet. Er bleibt in der Rolle, bis wir abdrehen.‘“ Bosemans Entschlossenheit, in der Figur zu bleiben, war nicht nur ein Zeichen seiner Professionalität, sondern auch Ausdruck seiner tiefen Überzeugung, dass diese Figur für viele Menschen auf der Welt etwas Bedeutendes darstellt.

Diese Art von Arbeitsethik und künstlerischem Engagement machte Boseman zu einem Fixstern für Michael B. Jordan – den Erik Killmonger zu seinem T’Challa – als dieser sich nun auf seine Doppelrolle in Sinners vorbereitete. Coogler erzählte, dass ihre gemeinsame Erfahrung mit Boseman Jordan half, sich voll zu fokussieren und aus den tiefen Lektionen der Mentorschaft zu schöpfen, die sie von einem viel zu früh verstorbenen Star mitgenommen hatten.

„Es ging nie nur um Schauspiel“, sagte Coogler weiter. „Chad hat uns beigebracht, wie man mit Würde, Fokus und Mitgefühl arbeitet – auf dem Set und außerhalb davon. Diese Energie tragen wir weiter.“

Black Panther, der 2018 veröffentlicht wurde, war ein kultureller Meilenstein – nicht nur wegen seiner afro-futuristischen Vision, sondern auch wegen Bosemans kraftvoller und nuancierter Darstellung des Königs von Wakanda. Sein Vermächtnis wirkt bis heute nach – in der Filmbranche, in seiner Community, in jungen Talenten, die sich von ihm inspirieren lassen, und in den Herzen seiner Kolleg:innen, die ihn nie vergessen werden.

Sinners startet am Freitag, den 18. April, in den Kinos.

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