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Oh nein, Jacob Elordi sieht monströs heiß aus in Guillermo del Toros Frankenstein

Netflix zeigte kürzlich die ersten Szenen des im November erscheinenden Films, in dem auch Oscar Isaac und Mia Goth mitspielen.
Von Germain Lussier Übersetzt von

Lesezeit 3 Minuten

Falls du dachtest, die Welt sei bereits dem Charme von Bill Skarsgård in Nosferatu verfallen, dann bist du nicht auf Jacob Elordi in Guillermo del Toros Frankenstein vorbereitet. Der Brightburn– und Euphoria-Star spielt das Monster in der kommenden Netflix-Adaption von Mary Shelleys legendärem Roman. In den ersten Szenen aus dem Film sieht er so gut aus, wie ein Frankenstein-Monster nur aussehen kann – trotz der Tatsache, dass er ein wiederbelebtes Puzzle aus menschlichen Leichenteilen ist.

Ein lang gehegter Traum von Guillermo del Toro

Die gezeigten Szenen, die nicht online veröffentlicht wurden, wurden am Mittwochmorgen im Rahmen eines großen 2025-Vorschau-Events von Netflix in Los Angeles gezeigt. Guillermo del Toro selbst stellte das Material aus seinem berühmten Nerd-Kabinett Bleak House vor und zeigte, dass er dort einen ganzen Raum Frankenstein gewidmet hat. Die Botschaft war klar: Dies ist ein Film, auf den er sein ganzes Leben lang hingearbeitet hat.

Die gezeigten Aufnahmen spielen ausschließlich in einer historischen Umgebung, wurden größtenteils an realen Schauplätzen oder in aufwendig gestalteten Sets gedreht und zeigen beeindruckende, fließende Kostüme.

Ein Großteil der Szenen konzentrierte sich auf Dr. Frankenstein (gespielt von Oscar Isaac), der inmitten eines großen, gefüllten Raumes an einem abgemagerten Torso experimentiert. Die Zuschauer sind schockiert – man bekommt das Gefühl, dass sein Wunsch, die Toten wiederzubeleben, nicht gut verläuft und er sogar verspottet wird. Unter denjenigen, die ihn auslachen, ist auch Mia Goths Figur. Schließlich trifft er auf eine Figur, gespielt von Christoph Waltz, die bereit ist, sein Experiment vollständig zu finanzieren.

Das Monster wird zum Leben erweckt

Mehrere Leichname werden in sein Labor gebracht, darunter einer in einem auffallend weißen, elfenbeinfarbenen Sarg. Das Labor selbst wird von großen, grün leuchtenden Energiequellen betrieben. Die Kamera fängt detaillierte, blutige Nahaufnahmen von Dr. Frankensteins Arbeit ein: Er schneidet Haut auf, trennt Gliedmaßen ab und setzt einen neuen Körper zusammen, fast wie ein makabres Puzzle. Die endgültige Konstruktion hat eine sichtbare Metall-Rippenstruktur, die um eine zylindrische rote Energiequelle herum gebaut ist – fast wie Lord Zedd aus Power Rangers. Schließlich hebt Dr. Frankenstein den Tisch mit seinem Werk in die Höhe, mitten im Raum.

In der nächsten Szene befindet er sich auf dem Dach, mitten in einem tosenden Sturm aus Blitz und Donner. Doch als er zurückkehrt, glaubt er, dass sein Experiment gescheitert ist.

Schnitt: Der Doktor schläft in einem prunkvollen Bett, umhüllt von tiefroten, sinnlichen Laken. Plötzlich öffnet er die Augen und ist verängstigt – etwas steht bedrohlich über ihm. Es ist sein Werk, Frankensteins Monster, gespielt von Jacob Elordi.

Laut Google ist Jacob Elordi beeindruckende 1,96 Meter groß – und sein Monster wirkt noch größer. Hochgewachsen, schlaksig, und trotz seiner aus verschiedenen Körperteilen zusammengesetzten Gestalt ist Elordi unter dem Make-up deutlich zu erkennen. Seine filmreifen Gesichtszüge kontrastieren mit dem gruseligen Make-up auf eine Weise, die einfach funktioniert. Selbst die charakteristische Narbe, ein Markenzeichen jedes Frankenstein-Monsters, hat hier ein cooleres Design: Sie beginnt auf der oberen rechten Kopfseite und schwingt dann über sein linkes Auge nach unten.

Das Monster betrachtet Fotos, versucht, Mia Goths Figur für sich zu gewinnen, stapft durch den Schnee und strahlt pure Präsenz aus. Stell dir einfach Jacob Elordi mit Linien auf seinem Körper und blassem Make-up vor – und voilà, das Internet hat seinen nächsten Schwarm. Oder zumindest ist das unsere Prognose. Ob das wirklich der Fall ist, erfahren wir im November, wenn Guillermo del Toros Frankenstein auf Netflix erscheint.

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