Zurück zu den Wurzeln – mit einem klaren Titel
Jurassic World Rebirth war in seiner Vermarktung alles andere als subtil und betont klar die Rückkehr zu den Ursprüngen des geliebten Sommer-Blockbusters, der sich längst zu einem riesigen Franchise entwickelt hat. Der Filmtitel selbst ist ein direkter Verweis auf dieses Konzept. Ein kürzlich veröffentlichter Trailer, der zugleich als Behind-the-Scenes-Featurette fungiert, will das Vorhaben des Films untermauern und Zuschauer in die Kinos locken – mit dem Versprechen, die gleichen Nervenkitzel wie das Original (und noch mehr) zu liefern.
Ein nostalgisches Versprechen an die Fans
Im treffend betitelten Featurette „Classic Jurassic“ betonen die Stars Scarlett Johansson, Jonathan Bailey (Wicked, Final Fantasy XIV) und Mahershala Ali (Moonlight), dass ihr Film „back to the basics“ gehe und für Fans der ursprünglichen Filme gemacht sei. Alle drei schwelgen in Lobeshymnen darüber, wie Jurassic World Rebirth – ganz im Stil von Jurassic Park – neue Dinosaurier einführen, auf das Original anspielen und letztlich eine Überlebensgeschichte erzählen werde, mit einer natürlicheren filmischen Qualität dank analogem Filmmaterial.
Ein Liebesbrief an Spielberg
Auch wenn solches Lob von Schauspielern in einem Blockbuster, der auf eine Trilogie mit über einer Milliarde Dollar Einspielergebnis folgt, zu erwarten ist, geben Drehbuchautor David Koepp und Regisseur Gareth Edwards einen tieferen Einblick in die Beweggründe für die Entstehung dieses Films. Edwards verriet beispielsweise, dass er beim Lesen des Drehbuchs zu Jurassic World Rebirth sofort eine aufrichtige Hommage an den Originalregisseur Steven Spielberg erkannt habe – ein Gefühl, das auch Koepp teilte.
Fünf Jahre nach Dominion: Mensch und Dinosaurier als unfreiwillige Mitbewohner
Die Handlung spielt fünf Jahre nach Jurassic World Dominion (der mit Chris Pratt und dem menschlich-dinosaurischen Klonmädchen). In Jurassic World Rebirth teilen sich Menschen und Dinosaurier denselben Planeten als unfreiwillige Mitbewohner. Da unser Ökosystem für die neuen, schuppigen Oberherren zunehmend unwirtlich wird, zwingt das prähistorische Klima der Erde die verbliebenen Reste der Menschheit, sich an die Ränder der Welt zurückzuziehen.
Drei Dinosaurier, eine Mission, ein biologisches Monstrum
Um ein Gleichgewicht in dieser Welt herzustellen, die vor Jahrzehnten die Büchse der Pandora geöffnet hat, muss eine Spezialeinheit die DNA von drei Dinosauriern beschaffen, um daraus ein lebensrettendes Medikament zu entwickeln. Diese drei Spezies stammen natürlich von Land, Wasser und Luft – ihre DNA zu beschaffen, wird für die Protagonisten zur Herausforderung. Und als ob das nicht schon genug wäre, jagt sie auch noch ein neues, biologisch verändertes Monster-Dinosaurier.
Starbesetzung und Hoffnung auf ein neues „Jurassic“-Erlebnis
Johansson spielt Zora Bennett, eine Elite-Geheimagentin, die Dr. Henry Loomis (Bailey) bei seiner Mission begleitet, seine bahnbrechende Forschung zu sichern. Ali verkörpert Duncan Kincaid, Zoras vertrauenswürdigen Verbündeten, während Rupert Friend den Pharmamanager Martin Krebs darstellt. Manuel Garcia-Rulfo vervollständigt das Ensemble als Reuben Delgado, ein Vater, dessen Familie nach einem verheerenden Schiffsunglück in die Mission verwickelt wird.
„Für alle, die die originalen Jurassic-Filme lieben, ist das hier der richtige Film“, sagte Bailey. „Ich bin mir sicher, dass er das Staunen zurückbringen wird, das man beim ersten Mal mit Jurassic Park empfand.“
Bleibt zu hoffen, dass der neue Jurassic World-Film sein hochgestecktes Versprechen hält und die gleiche Freude, Ehrfurcht und den Nervenkitzel wie sein Vorgänger wecken kann, wenn er am 2. Juli in die Kinos kommt.