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Jetzt kannst du Luke Skywalkers Star Wars-Medaille um deinen eigenen Hals hängen

Wenn du mal eben 300.000 bis 600.000 Dollar übrig hast – und leider ohne Hilfe von Prinzessin Leia.
Von Cheryl Eddy Übersetzt von

Lesezeit 2 Minuten

In den letzten Monaten gab es eine wahre Flut an Auktionen für Entertainment-Memorabilia. Von einer „Doctor Who“-TARDIS über „Stranger Things“-Kostüme bis hin zu einem besonders schaurigen „Blade Runner 2049„-Requisit – Sammler konnten aus den Vollen schöpfen. Aber das größte Highlight bleibt immer noch „Star Wars“. Erinnerst du dich an das rekordverdächtige Boba-Fett-Spielzeug, das letztes Jahr für Schlagzeilen sorgte? Jetzt stehen wieder einige begehrte Stücke zur Versteigerung an, darunter ein echtes Schmuckstück zum Umhängen.

Die legendäre Yavin-Medaille

© Propstore

Es geht um die Yavin-Medaille, die Luke Skywalker alias Mark Hamill am Ende von „Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung“ (1977) von Prinzessin Leia verliehen bekommt. Der erwartete Verkaufspreis liegt bei schwindelerregenden 300.000 bis 600.000 Dollar, aber ihr wahrer Wert ist unbezahlbar. Immerhin kann der Besitzer so tun, als hätte er selbst beim Zerstören des (ersten) Todessterns mitgeholfen und das böse Imperium besiegt – bis es im nächsten Film zurückschlug.

Laut einer Vorschau von Propstore stammt die Medaille aus der Sammlung des Requisiten-Experten Gerard Bourke. Neben Harrison Fords Medaille, die sich in privatem Besitz befindet, ist dies das einzige bekannte Exemplar dieses legendären Requisits und vermutlich eines von nur zwei Stücken, die für den Film angefertigt wurden. Noch nie zuvor wurde eine dieser Medaillen öffentlich versteigert.

Die Medaille wurde „screen- und foto-geprüft“ und anhand spezifischer Merkmale wie „Wetterung in der oberen Ecke“ als echtes Filmrequisit identifiziert. Sie unterscheidet sich leicht von der Medaille, die Harrison Ford alias Han Solo im Film trug. Spannend: Beide Schauspieler nutzten dieselbe Medaille während der Proben, weshalb es reiner Zufall war, dass genau dieses Exemplar letztendlich Luke überreicht wurde. Das heißt, wer diese Trophäe ersteigert, bekommt noch eine kleine Prise Han Solo-Vibes obendrauf.

Die Auktion startet im März. Der vollständige Katalog ist noch nicht veröffentlicht, aber unter den weiteren Highlights gibt es unter anderem ein screen-genutztes Necronomicon Ex-Mortis aus „The Evil Dead“, eine „Gremlins“-Puppe und ein in Bernstein eingeschlossenes Moskito-Fossil aus „Jurassic Park“ – ein Trio, das jede Menge Chaos versprechen könnte.

Noch ein Schmankerl für Star Wars-Fans

Aber es gibt noch ein weiteres Highlight für eingefleischte Star Wars-Fans. Vor allem jene, die immer noch bitter darüber sind, dass Chewbacca niemals seine eigene Yavin-Medaille bekam (auch wenn er in „The Rise of Skywalker“ schließlich Han Solos Medaille erbte – was zu dem Zeitpunkt allerdings kaum noch Bedeutung hatte). Jetzt können Chewie-Fans sich jedoch mit einem ganz besonderen Sammlerstück trösten: dem Bowcaster.

Als Chewbacca trug Peter Mayhew diese armbrustähnliche Waffe in allen drei originalen „Star Wars“-Filmen. Propstore betont, dass es keine Hinweise auf ein zweites oder ein Ersatzrequisit gibt. Damit ist dieses Stück extrem bedeutend, da nur eine Handvoll anderer Handrequisiten in allen drei Filmen zum Einsatz kam. Wer wie ein echter Wookiee kämpfen will, muss jedoch tief in die Tasche greifen: Der geschätzte Auktionspreis liegt zwischen 250.000 und 300.000 Dollar.

Weitere Infos zur Auktion gibt es direkt bei Propstore.

 

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