Das Kino hat uns unvergessliche Ikonen geschenkt – aber auch Figuren hervorgebracht, die beim Publikum auf wenig Gegenliebe stießen. Eine aktuelle Untersuchung auf Basis von Künstlicher Intelligenz (AI) zeigt nun, welche Schauspieler zu den meistabgelehnten der Filmgeschichte gehören. Doch welche Kriterien lagen zugrunde? Wie verlässlich ist das Ergebnis? Und vor allem – wer steht an der Spitze dieser ungewöhnlichen Liste? Hier erfährst du alle Details.
Wie die Studie entstand – und Hollywood erschütterte
Die Analyse wurde mithilfe von AI erstellt, um den Grad der Ablehnung gegenüber bestimmten Schauspielern systematisch zu erfassen. Da menschliche Wahrnehmung stark von Emotionen, Erfahrungen und Kontexten beeinflusst ist, entwickelte der verantwortliche Forscher eine Methodik, die gezielt Filme mit stark negativer Wirkung auf das Publikum filterte.
Es genügte also nicht, nur schlecht bewertete oder vergessene Filme einzubeziehen – entscheidend war, dass die Produktionen weithin bekannt, häufig gesehen und öffentlich diskutiert wurden. Mit anderen Worten: Filme, die trotz ihres schlechten Rufs in der kollektiven Erinnerung verankert geblieben sind.
Dieser Ansatz schloss Fälle aus, in denen eher Gleichgültigkeit als Ablehnung überwog. Das Ergebnis konzentriert sich somit ausschließlich auf Persönlichkeiten, deren Präsenz beim Publikum nachhaltig negative Eindrücke hinterlassen hat.
Zwischen Muskeln, Komik und vergessenswertem Kino: Wer es auf die Liste geschafft hat
Auf Platz zehn: Jean-Claude Van Damme, Action-Star mit vier Filmen im Datensatz. Ihm folgt Sylvester Stallone, eine Ikone der 80er und 90er Jahre, ebenfalls mit vier wenig beliebten Titeln.

Im weiteren Verlauf dominieren Komiker: Pauly Shore, Rob Schneider, Tom Arnold, Martin Lawrence und sogar Eddie Murphy wurden mit Filmen in Verbindung gebracht, die zwar einst populär waren, aber mittlerweile als Beispiele für misslungene Unterhaltung gelten.
Doch all diese Namen bereiten nur den Weg für den Spitzenreiter.
Wer ist laut AI der meistgehasste Schauspieler?
Die AI-gestützte Analyse nennt Adam Sandler klar als den Schauspieler, der in den meisten kollektiv abgelehnten Filmen die Hauptrolle spielte. Fünf seiner Werke erfüllten alle Kriterien: The Ridiculous 6, Kindsköpfe 2, Jack and Jill, Going Overboard und Little Nicky.

Es geht dabei nicht nur um schlechte Kritiken. Die AI stellte fest, dass diese Filme beim Publikum nachhaltige Ablehnung und Spott ausgelöst haben – sie gelten bis heute als Negativbeispiele des Mainstream-Kinos.
Heißt das, Adam Sandler sei ein schlechter Schauspieler? Nicht unbedingt. Er hat auch viel Anerkennung für ernstere Rollen erhalten und verfügt über eine treue Fangemeinde. Er polarisiert – und das erklärt teilweise seine Spitzenposition in diesem Ranking.
Wie verlässlich sind AI-Rankings dieser Art?
Auch wenn das Ergebnis Aufmerksamkeit erregt, basiert es auf einem statistischen, nicht emotionalen Ansatz. Die AI stützt sich auf öffentlich zugängliche Daten: Bewertungen, Zuschauerzahlen und negative Kommentare.
Doch Kunst bleibt subjektiv. Viele der gelisteten Schauspieler haben auch in hochgelobten Produktionen mitgewirkt und wurden von Kolleg*innen respektiert. „Hass“ meint hier eher eine wiederkehrende öffentliche Wahrnehmung, nicht ein endgültiges Urteil über ihre Karrieren.
Solche Studien regen zur Diskussion an, holen alte Debatten zurück in den Fokus und zeigen, wie vielschichtig die Beziehung zwischen Publikum und Filmstars sein kann.
Hättest du mit diesen Namen gerechnet? Stimmst du mit dem Ranking überein? Eines steht fest: Diese Analyse lässt uns überdenken, wie wir Unterhaltung konsumieren – und wie schnell wir urteilen, wenn jemand auf der Leinwand steht.