Zoe Saldaña wurde zur ersten US-Amerikanerin mit dominikanischen Wurzeln, die einen Oscar gewann. Die 46-jährige Schauspielerin wurde für ihre Darstellung der Anwältin Rita Mora Castro in Emilia Pérez, dem Film des französischen Regisseurs Jacques Audiard, ausgezeichnet.

Als sie sichtlich gerührt die Bühne betrat, begann sie ihre Rede mit einer kraftvollen Aussage:
„Meine Großmutter kam 1961 in dieses Land. Ich bin eine stolze Tochter von Einwanderern! Mit Träumen, Würde und fleißigen Händen.“
Eine Hommage an ihre Familie und starke Frauen
Saldaña widmete die Auszeichnung ihrer Familie, insbesondere ihrer Mutter und ihrer Großmutter Argentina Cesse, die eine entscheidende Rolle in ihrer Erziehung spielte.
„Einen Preis zu erhalten, weil ich auf Spanisch singen und sprechen kann… Meine Großmutter, wenn sie hier wäre, wäre so begeistert… Dieser Preis ist für meine Großmutter, Argentina Cesse!“
In ihrer Rede dankte sie außerdem der Academy dafür, dass sie den „stillen Heldinnen“ Anerkennung schenke – Frauen wie ihrer Filmfigur, der Anwältin Rita. Gleichzeitig sprach sie ihren Mitnominierten ihre Unterstützung aus:
„Die Liebe und die Gemeinschaft, die ihr mir geschenkt habt, sind ein wahres Geschenk, und ich werde euch dafür ewig dankbar sein.“
Eine Botschaft der Liebe und Dankbarkeit
Zum Abschluss richtete Saldaña berührende Worte an ihren Ehemann und hob seine unerschütterliche Unterstützung hervor:
„Alles Mutige, Verrückte und Gute, was ich in meinem Leben getan habe, verdanke ich dir.“
Der Moment gehörte zu den emotionalsten der Oscar-Nacht. Das Publikum honorierte ihre Worte mit einer stehenden Ovation, die den tiefen Eindruck ihrer Rede widerspiegelte. Doch über die Anerkennung ihres Talents hinaus nutzte Zoe Saldaña ihre Plattform, um das Vermächtnis der Einwanderer sichtbar zu machen – und um zu zeigen, dass ihr Erfolg erst der Anfang eines Weges für viele weitere Stimmen in Hollywood ist.
[Quelle: La Gaceta]