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Wissenschaft

Was dein Augenlid dir zu sagen versucht (und was du nicht wusstest)

Eine der beliebtesten Gesundheitsexpertinnen in den sozialen Medien enthüllt den überraschenden Grund hinter diesem lästigen „Zucken“ im Auge, das wir alle schon einmal gespürt haben. Finde heraus, warum es passiert, wann man sich sorgen sollte und welche anderen körperlichen Kuriositäten dir vielleicht entgangen sind.
Von Thomas Handley Übersetzt von

Lesezeit 2 Minuten

Hast du jemals das Gefühl gehabt, dass dein Augenlid ohne Grund zu vibrieren beginnt? Du bist nicht allein. Dieses Phänomen, obwohl es häufig vorkommt, verbirgt einen interessanten und sogar aufschlussreichen physiologischen Mechanismus über deinen physischen und emotionalen Zustand. Esther Gómez, eine Krankenschwester und Influencerin in sozialen Medien, erklärt in nahbarem Sprachstil, was tatsächlich in deinem Körper passiert, wenn dies geschieht, und warum du es nicht ganz ignorieren solltest.

Was sind wirklich diese „Palpitationen“ im Auge?

Laut Esther Gómez – bekannt in den sozialen Medien als „Meine Lieblingskrankenschwester“ – wird das, was wir als eine Art Zittern oder Pulsieren im Augenlid empfinden, als Myokymie bezeichnet. Es handelt sich um kurze, unwillkürliche und gutartige Kontraktionen des Augenlidmuskels, die normalerweise nur einige Sekunden andauern. Sie können sowohl im oberen als auch im unteren Lid auftreten, wobei Letzteres häufiger vorkommt.

Diese Myokymien stehen oft im Zusammenhang mit Faktoren wie angespanntem Stress, Schlafmangel, extremer Müdigkeit und sogar dem Missbrauch von Stimulanzien wie Kaffee oder Alkohol. In der digitalen Ära warnt Gómez jedoch, dass die Überexposition gegenüber Bildschirmen dazu führt, dass diese Augenkrämpfe in der Bevölkerung häufiger auftreten.

Obwohl sie in den meisten Fällen nicht ernsthaft sind, weist die Krankenschwester darauf hin, dass es ratsam sein könnte, einen Spezialisten zu konsultieren, wenn sie mehrere Tage oder Wochen anhalten.

Über das Auge hinaus: Kuriositäten, die du über deinen Körper nicht wusstest

Gómez‘ Präsenz auf Plattformen wie TikTok oder Instagram geht weit über die Erklärung alltäglicher Symptome hinaus. In ihrem Besuch im Podcast „Menschen und Tiere“ teilte sie eine der Informationen, die ihr Publikum am meisten verwirrten: Es gibt keine blauen Augen im eigentlichen Sinne. Die Expertin erklärt, dass diese Farbe tatsächlich auf einen Mangel an Melanin zurückzuführen ist, dem Pigment, das für den Farbton von Augen, Haut und Haar verantwortlich ist.

Sie sprach auch ein weiteres Phänomen an, das wir häufig erleben: Gänsehaut. Diese Reflexion, bekannt als Piloerektion, ist eine ererbte Reaktion von unseren mamalischen Vorfahren. Sie tritt auf, wenn wir Kälte fühlen oder eine intensive Emotion erleben, wodurch sich kleine Muskeln an der Basis der Härchen zusammenziehen und die charakteristische Textur auf der Haut erzeugen.

Esther Gómez‘ Perspektive bietet eine Brücke zwischen medizinischem Wissen und Alltagsrealität, entmythologisiert häufige Symptome und zeigt auf, wie viel der Körper kommunizieren kann … wenn wir lernen, zuzuhören.

[Quelle: La Vanguardia]

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