Die Elektro-Offensive bei Volkswagen geht in die nächste Runde. Mit dem neuen ID.2 startet 2026 ein günstiger Stromer, der den etablierten ID.3 und den Cupra Born unter Druck setzen könnte. Um den Abstand zu wahren, erhält der ID.3 eine umfassende Überarbeitung – innen wie außen. Hier erfährst du, was sich ändert.
Neue Front im Stil des ID.2: Frisches Gesicht für den ID.3
Mit dem Produktionsstart des ID.2 in Martorell reagiert Volkswagen auf den drohenden Konkurrenzdruck im eigenen Haus. Der ID.3 bekommt 2026 ein tiefgreifendes Facelift – seine zweite Modellpflege seit der Markteinführung 2020.
Besonders auffällig: Die neue Front im Design des ID.2, die den ID.3 moderner und dynamischer wirken lässt. Auch Dach und Heckklappe werden künftig in Wagenfarbe lackiert, was den Stromer optisch flacher erscheinen lässt.
Innenraum-Upgrade: Mehr Stil, bessere Bedienung

Noch umfangreicher fallen die Änderungen im Innenraum aus:
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Der ID.3 übernimmt das stilvolle Cockpit-Design des ID.2, inklusive Stoffbespannungen und hochwertigerer Türverkleidungen. Hartplastik wird weitgehend verbannt.
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Physische Knöpfe und Schalter kehren zurück und ersetzen die viel kritisierten Touch-Slider. Auch das Multifunktionslenkrad wird wieder klassischer gestaltet – ein klarer Gewinn bei Bedienkomfort und Ergonomie.
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Neue Türöffner und edlere Zuziehgriffe sorgen zusätzlich für ein aufgewertetes Ambiente an Bord.
Mit diesen Maßnahmen soll der ID.3 nicht nur moderner wirken, sondern auch im Alltag praktischer und angenehmer werden.
Perspektive: Der ID.3 als Brücke zum neuen e-Golf
Volkswagen plant, den ID.3 mit diesem Facelift noch mehrere Jahre frisch zu halten, bevor er gegen Ende des Jahrzehnts vom neuen vollelektrischen VW e-Golf abgelöst wird. Bis dahin soll der ID.3 weiterhin eine attraktive Alternative im elektrischen Kompaktsegment bleiben – trotz der internen Konkurrenz durch den ID.2 und Cupra Raval.