Mai ist da – und mit ihm die Sommersaison im Kino
Der Mai ist gekommen, und damit startet auch die Sommerkino-Saison mit Thunderbolts. Der neueste Marvel-Film ist nicht nur ein Publikumserfolg, sondern überzeugt auch Kritiker – und legt finanziell ordentlich los.
Ein starker Start in den USA und international
Laut The Hollywood Reporter liegt das Einspielergebnis in den USA zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei 76 Millionen Dollar. Damit übertrifft der Film die Prognosen von 70–75 Millionen Dollar leicht. Er liegt damit über den Drei-Tages-Ergebnissen von Shang-Chi (75,4 Millionen) und Eternals (71,3 Millionen), aber leicht unter Black Widow (80 Millionen). International spielte Thunderbolts bislang 86,1 Millionen Dollar ein, was zu einem weltweiten Gesamtergebnis von 162,1 Millionen Dollar führt.
Starke Marketingkampagne und Erwartungen an das Team
Marvel hat Thunderbolts in den letzten Monaten mit aller Kraft beworben – mit Trailern, Werbespots und sogar Müsliverpackungen, die ein dysfunktionales Team-Up zwischen neueren und älteren MCU-Antihelden ankündigten. Die Spannung rund um das Sternchen im Titel und die Rolle des Teams in Avengers: Doomsday trugen zusätzlich zur Neugier des Publikums bei. Auch half es, dass Marvel dieses Projekt besonders ernst zu nehmen schien – es gab IMAX-Vorpremieren und das klare Versprechen, dass dieser Film „ein echtes Kinoerlebnis“ sei und kein schnell produzierter Beitrag.
Konkurrenzfilm fällt auf Platz zwei
Während Marvel mitmischt, rutschte Sinners auf Platz zwei der US-Kinocharts ab. An diesem Wochenende spielte der Film 33 Millionen Dollar ein – ein Rückgang von 28 % gegenüber der Vorwoche. Insgesamt beläuft sich das inländische Ergebnis auf 179,7 Millionen Dollar, weltweit sind es 236,7 Millionen. Dieser Wert dürfte weiter steigen, wenn der Film ab Donnerstag, dem 15. Mai, für ein paar Tage erneut in IMAX-Kinos läuft. Analysten erwarten ein globales Endergebnis zwischen 330 und 400 Millionen Dollar.
Weitere Platzierungen: Minecraft und Until Dawn
Minecraft, der andere Frühlingshit von Warner Bros., steht nun bei 873,4 Millionen Dollar – dank der Golden Week in Japan. Sollte dieser Trend anhalten, könnte die Marke von einer Milliarde Dollar erreicht werden.
Was die Ausdauer betrifft: Until Dawn behauptet sich weiterhin seit dem Start Ende April. In den USA spielte der Film 3,8 Millionen Dollar ein – ein Rückgang von 52,5 % zur Vorwoche. International waren es 6,4 Millionen Dollar, ein etwas moderaterer Rückgang von 36,6 %. Damit liegt das Gesamtergebnis aktuell bei 34,8 Millionen Dollar – und könnte sich als solider Erfolg erweisen.
Mai bringt noch mehr Genre-Kino
Als Nächstes stehen im Mai weitere Genre-Filme auf dem Programm: Clown in a Cornfield (9. Mai), Final Destination: Bloodlines (16. Mai), das Doppel zum Memorial Day – Mission: Impossible – The Final Reckoning und Lilo & Stitch (23. Mai), gefolgt von Karate Kid: Legends (30. Mai).