Was uns nicht gefiel: Morgans eintönige Wut

Morgans Seite von Erzählungen beginnt mit einem schrecklichen Moment: Sie wird Zeugin der Beinahe-Ausrottung der Nachtschwestern als Volk und lässt in ihrem Rachdrang dabei fast einen weiteren Clan von Dathomiran-Hexen auslöschen. Man würde denken dadurch wird eine Erzählung dargestellt, wie Morgan zu der Person wurde, die sie ist durch Der Mandalorianer und Ahsoka, oder wie Rache Menschen blind macht und dafür blind macht, selbst zu monströs zu werden, oder was es bedeutet, diese Art von Kummer und Wut so lange ohne ein deutiges Ventil dafür mit sich zutragen.
Stattdessen bedeutet es hauptsächlich, dass Morgan während der nächsten etwa 20 Minuten der Animation wütend ist. Reich hat absolut nichts über Morgans Innerlichkeit zu sagen und interessiert sich nur für Fakten – wie sie Thrawn traf; wie sie aus dem Nichts offenbar die Designerin des TIE Defender war und ihm das einfach auf seltsame Weise mitbrachte, als sie in ihrer Freizeit einen Originalcharakter der Imperial Navy entworfen hatte, warum sie Corvus auf das eingeschränkt hat, was aus ihm wurde in der Welt hervorging; warum sie Corvus auf das eingeschränkt hat, was aus ihm wurde in der Welt hervorging. Der Mandalorianer. Es ist eine furchtbare Verschwendung, denn letztendlich kommen wir aus Reich ohne wirklich neues Verständnis über Morgan und wer sie ist, das wir nicht bereits aus ihren früheren Auftritten wussten. Und wenn man bedenkt, dass diese früheren Auftritte mit ihrem Tod ihren Höhepunkt erreichen, ist es schwer zu erkennen, dass es sich wie mehr als viel verschwendete Zeit für viele abgehakte Kästchen auf einer faktoiden Checkliste anfühlt.