Diese Woche geben Filmstudios auf der CinemaCon eine Show für Kinobetreiberinnen und ausgewählte Medienvertreterinnen. Und beim heutigen Warner-Bros.-Panel beendeten James Gunn und DC Studios das Event mit einem Ausblick auf den diesjährigen Sommer-Blockbuster Superman.
io9s leitender Filmreporter Germain Lussier war vor Ort und sah sich das Material gemeinsam mit dem Publikum auf der Convention in Las Vegas an. Hier sind seine Eindrücke vom ersten längeren Blick auf David Corenswets Superman – und seinen treuen Hund:
James Gunn nannte diesen Sommer „den Sommer von Superman“, aber nach dem erweiterten Material, das er auf der CinemaCon präsentierte, könnte es eher Kryptos Sommer werden. Supermans Hund spielte schon im ersten Trailer eine große Rolle – doch in diesem neuen Filmmaterial sah man noch viel mehr.
Das gezeigte Material hatte im Grunde dieselbe Struktur wie der Trailer, bot aber mehr Kontext. So sieht man etwa, wie Superman geschlagen im Schnee liegt und Krypto ruft, damit er ihn nach Hause bringt. Was man zuvor nicht gesehen hatte: Krypto springt auf Superman, beißt ihn, packt sein Bein und bewegt es – während Superman ihn bittet, damit aufzuhören. Es ist niedlich – und schließlich hört er auch auf, packt Supermans Umhang und zieht ihn nach Hause.
Dieses Zuhause ist die Festung der Einsamkeit, die offenbar ganz in der Nähe von Supermans Absturzort liegt. Sie erhebt sich majestätisch aus dem Schnee, mit einer türförmigen Diamantstruktur. Krypto pfeift, das S-Symbol leuchtet auf, und die Tür öffnet sich. Im Inneren kommen vier Roboter auf Superman zu – jeder mit einer Nummer versehen, völlig humorlos. „Du musst dich nicht bedanken, Superman“, sagt einer. „Wir sind Automaten und haben keine Emotionen.“ Oder so ähnlich.
Einer der Roboter, Nummer 12, ist neu – und als Superman sie anschaut, lächelt er. „Er hat mich angesehen“, sagt sie.
Die Roboter untersuchen seine Verletzungen, die erheblich sind. Aber nichts, was ein bisschen Sonne nicht heilen könnte. Die ganze Festung richtet sich zur Sonne aus, Superman wird auf eine Liege gelegt und dorthin gedreht. Große Glasscheiben formen eine Art Lupe, durch die Sonnenlicht auf ihn gebündelt wird. Er schreit – aber danach geht es ihm besser.
Danach zeigte das Material größtenteils den bekannten Trailer mit ein paar neuen Szenen. Zum Beispiel sieht man Clark und Lois in ihrer Wohnung bei einem Interview – wobei sie ihn „Superman“ nennt. Offenbar steht er momentan unter öffentlichem Beschuss.
Der Trailer endet dann wieder in der Festung, als Superman sich auf den Rückweg macht. Überall stehen Roboter, und Krypto schnappt beim Hinausgehen immer wieder nach ihm. Das nervt Superman – aber als Krypto beim Abschied leise winselt, lächelt er… und fliegt davon.
Zusätzliche Berichterstattung von Germain Lussier.