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Jurassic World Rebirth spielt in einer Zeit, in der Dinosaurier als „altmodisch“ gelten

Die kurze Aufmerksamkeitsspanne der Menschheit könnte ihr Verhängnis werden – im neuen Sequel mit Scarlett Johansson, Mahershala Ali und Jonathan Bailey.
Von Cheryl Eddy Übersetzt von

Lesezeit 2 Minuten

Im allerersten Jurassic Park gehört die Szene, in der Grant und Sattler erkennen, dass sie sich auf einer Insel voller Dinosaurier befinden – der angeblich längst ausgestorbenen Kreaturen, die sie ihr Leben lang studiert haben – zu den legendären „Wunder-Momenten“ von Steven Spielberg. Münder stehen offen, Sonnenbrillen werden abgenommen, und die Ehrfurcht ist greifbar (bevor das Ganze in Angst und Schrecken umschlägt). Doch Jurassic World Rebirth spielt mehrere Jahrzehnte später, in einer Zeit, in der die Menschen längst abgestumpft sind und das Leben mit Dinosauriern als selbstverständlich ansehen.

Vor der Veröffentlichung eines neuen Trailers (der morgen erscheint) hat Vanity Fair einen ersten Blick auf den Film geworfen. Neben exklusiven Bildern enthält der Artikel Interviews mit den Hauptdarstellern Scarlett Johansson, Mahershala Ali und Jonathan Bailey sowie mit Regisseur Gareth Edwards, Produzent Frank Marshall und Drehbuchautor David Koepp. Koepp, der bereits die Drehbücher für die ersten beiden Filme – Jurassic Park (1993) und Vergessene Welt: Jurassic Park (1997) – schrieb, greift für die neue Geschichte die Idee auf, dass die Menschen die wissenschaftliche Sensation, die Dinosaurier darstellen, inzwischen als alltäglich empfinden.

Eine Welt, die Dinosaurier nicht mehr ernst nimmt

Gegenüber Vanity Fair erklärte Marshall, dass dieses Konzept zu einem zentralen Thema von Rebirth wurde. Der Film spielt fünf Jahre nach Jurassic World: Dominion (2022). „[Koepp] hatte die Idee, dass Dinosaurier inzwischen passé sind. Die Menschen waren ihrer überdrüssig. Sie galten als lästige Störung. Niemand ging mehr ins Museum, um sie zu sehen, oder in Streichelzoos. Sie waren einfach im Weg. Zudem war das Klima nicht förderlich für ihr Überleben – sie begannen zu sterben und krank zu werden. Doch es gab eine Region rund um den Äquator, wo das perfekte Klima für sie herrschte.“

Diese Ausgangslage ermöglichte es Regisseur Edwards, eine Szene zu inszenieren, die an einen ikonischen Moment aus Jurassic Park erinnert: die berühmte Sequenz, in der das Banner „When Dinosaurs Ruled the Earth“ herabfällt, während ein dramatischer Kampf zwischen zwei Dinosauriern tobt und die überlebenden Menschen verzweifelt die Flucht ergreifen. In Rebirth, so Marshall, „fällt das Banner erneut … [Jonathan Baileys Charakter] ist ein Wissenschaftler in einem Museum, das seine Dinosaurier-Ausstellung schließt.“ (Vanity Fair hat dazu ein exklusives Bild veröffentlicht, das Sie oben sehen können.)

Die Idee, dass Dinosaurier keine Bedrohung mehr darstellen, ist eine fatale Fehleinschätzung – und Jurassic World Rebirth wird das zweifellos auf eindrucksvolle Weise demonstrieren. Morgen gibt es mehr im neuen Trailer, und am 2. Juli erfahren wir in den Kinos die ganze Geschichte.

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