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Final Destination: Bloodlines – Der Tod kehrt zu seinen Wurzeln zurück

Adam Stein und Zach Lipovsky inszenieren den sechsten Teil der Kultreihe, Kinostart ist der 16. Mai.
Von Germain Lussier Übersetzt von

Lesezeit 2 Minuten

Irgendwo hat der Tod mal angefangen. Klar, für uns Zuschauer begann alles mit ein paar Schülern, die auf dem Weg nach Frankreich bei einer Flugzeugexplosion ums Leben kamen. Später stellte sich heraus, dass sie nur starben, weil ihre Kollegen auf einer Brücke sterben sollten. Aber wieso mussten all diese Menschen überhaupt sterben? Und was war mit denen davor? Der erste Trailer zu Final Destination: Bloodlines ist da – und neben jeder Menge bizarrer Unfälle und tödlicher Kettenreaktionen zeigt er vor allem eins: den Ursprung des Final-Destination-Fluchs.

Regie führen Adam Stein und Zach Lipovsky, und schon der erste Eindruck von Bloodlines wirkt vielversprechend: Die perfekte Mischung aus dem typischen Final-Destination-Lore und eiskalten Gänsehautmomenten, in denen der Tod es diesmal auf eine ganze Familie abgesehen hat. Hier ist der erste vollständige Trailer:

Wer sich kürzlich – so wie ich – noch einmal alle Teile der Reihe reingezogen hat, fragt sich natürlich: Wo ordnet sich der neue Film ein? Jetzt wissen wir’s, und ich muss sagen: starke Idee. Die Reihe war schon immer eine düstere Spielwiese für „Zufälle“, die eben keine Zufälle sind. Aber diesen sechsten Teil nun Jahrzehnte zurückzuverlegen – vermutlich 50 oder 60 Jahre in die Vergangenheit – verleiht dem Ganzen eine ganz neue Dimension. Das öffnet nicht nur neue Erzählräume für diesen Film, sondern auch jede Menge Potenzial für Prequels im Retro-Look.

Allein die Vorstellung, dass eine Großmutter eigentlich hätte sterben sollen, es aber nicht tat – und dadurch über die Jahre eine ganze Familie entstand, die nun, Jahrzehnte später, kollektiv von der Vergangenheit eingeholt wird… das hat schon was Beklemmendes.

Der Cast besteht zwar größtenteils aus eher unbekannten Gesichtern – Kaitlyn Santa Juana, Teo Briones, Richard Harmon, Owen Patrick Joyner, Anna Lore und Brec Bassinger – doch ein Name sticht besonders hervor: Tony Todd. Ja, der Tony Todd. Der Kultstar kehrt noch einmal zurück in einer seiner letzten Rollen – und mal ehrlich: Wenn man ihn vor Jahren gefragt hätte, ob er es okay fände, wenn Final Destination auch sein finales filmisches Ziel wäre, hätte er das vermutlich ziemlich gefeiert.

Das Drehbuch stammt von Guy Busick und Lori Evans Taylor, basierend auf einer Story von Jon Watts, Busick und Evans Taylor. Final Destination: Bloodlines startet am 16. Mai in den Kinos – und wer dachte, dem Tod könne man entkommen, sollte sich warm anziehen.

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