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Uns gefiel: Der schmale Grat zwischen Furcht erregend und sympathisch

Image: Prime Video
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Von allen drei Hauptfiguren ist es jedoch Walton Goggins‘ Ghul – geborene Cooper Howard, wie wir erfahren, als wir immer tiefer in sein völlig durcheinander geratenes Leben vor dem Krieg eintauchen – der faszinierendste. Der Ghul ist eindeutig eine zentrale Perspektivfigur der Serie, steht jedoch in starkem Kontrast zu Lucys und Maximus‘ überwiegend guten Absichten – und steht ihnen während des größten Teils der Staffel als beinahe das, was der Serie einem Hauptantagonisten am nächsten kommt, gegenüber.

Das bedeutet, dass er nicht nur eine faszinierende Figur ist, sondern auch eine Perspektive hat, die er auf Ausfallen‘s Welt, da wir immer mehr über seinen eigenen Platz darin und in der Welt davor erfahren, aber es bedeutet auch, dass der Ghul einfach häufig sein darf schrecklich als Mensch. Er ist so vollkommen von seinem eigenen erbitterten Überlebens- und Rachetrieb getrieben, aber in diesem Trieb auch absolut skrupellos, dass er vor nichts halt macht oder keine moralischen Zwickmühle hat um zu bekommen, was er will – oft mit Gewalt. Goggins verleiht Cooper/dem Ghul sehr Herz doch auch als wir mehr über ihn erfahren und mit der Person mitfühlen, zu der er worden ist, bleibt er bildlich und wörtlich diese unglaublich bedrohliche Kraft in der Show.

Noch einmal ein besonderer Dank an seinen Eintritt in die Schlacht zwischen der Bruderschaft und der Neukalifornischen Republik, die auf dem Höhepunkt endete, indem er im Grunde seine eigene Version des RogueOne Darth Vader Flur. Es Regeln.