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Die Warnung, die niemand erwartete: Im Jahr 2040 könnten wir in der Minderheit gegenüber einer neuen Spezies sein

Elon Musk äußerte eine beunruhigende Prognose: In nur 15 Jahren könnten mehr humanoide Roboter als Menschen auf der Erde leben. Übertreibt er oder steht uns eine radikale Transformation bevor? Seine Vision zeichnet eine Zukunft, in der künstliche Intelligenz und Robotik die Weltwirtschaft dominieren werden.
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Die Technologie schreitet rasant voran, und die Debatte über die Rolle der künstlichen Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Thema für Experten. In diesem Zusammenhang warnt Elon Musk, einer der einflussreichsten Unternehmer des 21. Jahrhunderts, erneut vor einer Prognose, die mehr wie Science-Fiction klingt als eine nahe Zukunft: Bis 2040 könnten die humanoiden Roboter die Zahl der Menschen übersteigen.

Die „Invasion“ der Roboter – die erstaunliche Vorhersage

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© Andrew Harnik/Getty Images – Gizmodo.

Bei einer Präsentation auf der Future Investment Initiative in Riad erklärte Musk, dass die Welt auf eine Ära der robotischen Dominanz zusteuert. „Bis 2040 wird es wahrscheinlich mehr humanoide Roboter als Menschen geben“, so seine klare Aussage. Laut ihm wird jedes Land eigene KI-Systeme — oder sogar mehrere — haben, und die Automaten werden in einer überwältigenden Anzahl präsent sein.

Das Erstaunliche an dieser Prognose ist nicht nur ihr alarmierender Ton, sondern auch die zeitliche Nähe: 2040 liegt nur noch 15 Jahre entfernt. In Bezug auf die technologische Entwicklung entspricht das gerade mal einer Generation, und die Veränderungen, die Musk voraussagt, könnten die Wirtschaft, die Politik und die sozialen Beziehungen radikal verändern.

Unbegrenzte Roboter, grenzenlose Wirtschaft

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© Unsplash – Sumaid pal Singh Bakshi.

Der Milliardär ging noch weiter und betonte, dass es keine Grenze für die Anzahl intelligenter Roboter geben werde, ebenso wenig für das wirtschaftliche Wachstum. „Wenn du humanoide Roboter hast, und keine wirkliche Grenze für die Anzahl besteht und sie sehr intelligent operieren können, dann gibt es keine echte Grenze für die Wirtschaft“, erklärte er.

Dieses Konzept verändert das bisherige Verständnis von Arbeit, Konsum und Produktion völlig. Mit Millionen von Robotern, die menschliche Aufgaben übernehmen, würde sich die Marktdynamik quasi unendlich ausdehnen. Gleichzeitig kämen aber auch beispiellose ethische und soziale Dilemmata auf uns zu.

Hinzu kommt ein weiterer Faktor: Die Geburtenrate sinkt. Laut Daten des World Population Clock gibt es derzeit über 8,2 Milliarden Menschen auf der Erde. Doch die Geburtenzahlen nehmen Jahr für Jahr ab — was die Idee einer zukünftigen Mehrheit von Robotern nur noch wahrscheinlicher macht.

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