Die Geheimnisse der Melatonin
Guten Schlaf zu finden, ist ein Bedürfnis, das viele mit Ergänzungsmitteln wie Melatonin zu lösen versuchen, einem Hormon, das verspricht, erholsamere Nächte zu bieten. Hinter den bekanntesten Vorteilen verbirgt sich jedoch ein interessantes Effekt, den nicht jeder bemerkt: die Fähigkeit des Hormon, die Träume zu intensivieren. Eine renommierte Apothekerin hat dies in sozialen Medien erklärt, und die Gründe könnten dich überraschen.
Warum träumst du mehr, wenn du Melatonin nimmst?
Obwohl Melatonin bekannt dafür ist, das Einschlafen zu erleichtern, hat es auch einen direkten Einfluss auf die tieferen Phasen des Schlafs. Elena Monje, eine Apothekerin mit großer Präsenz in den sozialen Medien, hat enthüllt, dass einer der Gründe, warum Menschen eine Zunahme der Intensität und Häufigkeit ihrer Träume, einschließlich Albträumen, feststellen, genau auf die direkte Wirkung dieses Hormons auf den REM-Schlaf zurückzuführen ist.
Diese Phase ist verantwortlich für einen Großteil unserer Traumaktivitäten und hier treten auch häufig Albträume auf. Monje erklärt, dass Melatonin nicht nur den Zugang zu dieser Phase erleichtert, sondern auch deren Dauer verlängert, sodass die Träume lebendiger und in einigen Fällen störender werden.
Ununterbrochener Schlaf spielt ebenfalls eine Rolle

Neben der Verbesserung der Schlaftiefe hat Melatonin einen weiteren interessanten Effekt: Es reduziert nächtliche Wachphasen. Das bedeutet, dass wir mehr Zeit im ungestörten Schlaf verbringen, was dazu führen kann, dass wir uns klarer erinnern, was wir geträumt haben.
„Die Tatsache, dass du nicht ständig aufwachst, ermöglicht es dir, die Träume, die du gerade hattest, zu behalten“, erklärt Monje. Wenn du also das Gefühl hast, dass deine Nächte voller intensiver, seltsamer oder sogar alptraumhafter Szenen sind, könnte das sehr gut auf die Wirkung der Melatonin zurückzuführen sein. Statt etwas Negativem könnte es ein Zeichen dafür sein, dass dein Schlaf tiefer und geistig aktiver wird.
[Quelle: La Vanguardia]