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Kino und Serien

Warner-Bosse feiern James Gunns Superman als „episches Sci-Fi-Erlebnis“

Während Warner Bros. auf starke Franchises setzt, sorgt James Gunns neue Superman-Version intern bereits für Begeisterung – als Hommage an die Klassiker und zugleich als moderner Sci-Fi-Blockbuster.
Von Sabina Graves Übersetzt von

Lesezeit 2 Minuten

Superheldenfilme bleiben das große Zugpferd der Studios – vor allem, wenn sie auf Kultfiguren wie Superman setzen. Bei Warner Bros. Pictures sind die Erwartungen an James Gunns kommende DC-Produktion entsprechend hoch. Die Co-Vorsitzenden Mike De Luca und Pam Abdy zeigen sich im Interview mit Deadline begeistert – und sprechen von einem „epischen Sci-Fi-Erlebnis“, das dem Mythos Superman neues Leben einhaucht.

Große Hoffnungen, große Gefühle

„Ich liebe Superman. Und ich glaube, James Gunn hat es wirklich geschafft“, sagt Mike De Luca voller Emotion. „Sein Film ist voll von Herz, Humor und atemberaubender Action. Es ist der Superman, mit dem ich aufgewachsen bin – ich bekomme jedes Mal Gänsehaut, wenn ich ihn sehe.“ Für De Luca ist es ein Fünf-Sterne-Film, der sowohl visuell als auch emotional überzeugt.

Laut De Luca ist Gunns Version tonal näher an den ikonischen Superman-Filmen von Richard Donner als an den düsteren Interpretationen der letzten Jahre. Doch gleichzeitig bringe sie eine ordentliche Portion Sci-Fi mit – inklusive Anklängen an Gunns eigenen Marvel-Erfolg Guardians of the Galaxy. Besonders hebt er hervor, dass sich der Film stark an Comic-Klassikern wie All-Star Superman orientiert: „Es ist wie eine Liebeserklärung an alles, was Superman über fast ein Jahrhundert hinweg so ikonisch gemacht hat.“

Franchise-Power als Studio-Strategie

Die lobenden Worte zum neuen Superman kommen zu einem spannenden Zeitpunkt: Während eigenwillige Produktionen wie Mickey 17 eher untergehen, fährt Warner Bros. mit Franchise-Titeln weiter auf Erfolgskurs. Aktuell setzen De Luca und Abdy etwa große Hoffnungen auf den bald startenden Sinners, einen düsteren Vampirfilm von Black Panther-Regisseur Ryan Coogler, der das Sommergeschäft ankurbeln soll – als Auftakt für die Rückkehr des Mannes aus Stahl.

Die Mischung aus etablierten Marken und kreativen Wagnissen scheint für das Studio der Weg der Zukunft zu sein. Die neue Superman-Verfilmung steht dabei symbolisch für diesen Balanceakt: vertraut, aber neu gedacht. Episch, aber emotional. Gunns Handschrift soll die Figur neu beleben – ohne ihre Wurzeln zu vergessen.

Batman bleibt in Warteposition

Auf Nachfrage zu The Batman Part II konnten De Luca und Abdy wenig Konkretes sagen. Der Film liege aktuell vollständig in der Verantwortung von Regisseur Matt Reeves sowie von James Gunn und Peter Safran, die gemeinsam DC Studios leiten. „Wir sind da nicht tief involviert“, so Abdy. „Matt ist ein Autor-Regisseur mit eigener Vision. Peter und James wissen das – und der Film kommt, wenn das beste Batman-Drehbuch steht.“

Mit Gunns Superman erwartet uns offenbar kein gewöhnlicher Superheldenfilm, sondern ein cineastischer Rundumschlag zwischen Nostalgie, Sci-Fi und Comic-Magie. Warner Bros. setzt große Hoffnungen in das Projekt – und wenn man den Worten der Studioführung Glauben schenkt, steht uns ein echtes Highlight bevor.

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