Jack White – für viele ein Synonym für deutsche Schlagermusik – erlebt im Alter ein Wechselbad der Gefühle. Der 84-Jährige blickt auf ein Leben voller Hits und Erfolge zurück, doch gesundheitlich geht es in den letzten Monaten steil bergab. Nach einem Koma infolge eines Sturzes ist er nun erneut schwer erkrankt. Doch der Musiker zeigt sich kämpferisch.
Vom Schlagerolymp ins Krankenhaus: Der dramatische Verlauf
Jack White, mit bürgerlichem Namen Horst Nußbaum, hat die deutsche Musiklandschaft geprägt wie kaum ein anderer. Laut WDR verkaufte er rund eine Milliarde Tonträger, sammelte über 400 Gold- und Platinauszeichnungen und arbeitete mit Stars wie Hansi Hinterseer. Doch seit Dezember 2024 ist sein Gesundheitszustand ein wiederkehrendes Thema.
Damals stürzte er in seiner Wohnung, wurde bewusstlos aufgefunden und in ein künstliches Koma versetzt. Ehefrau Rafaella entdeckte ihn rechtzeitig und rettete ihm so vermutlich das Leben. Im Krankenhaus folgte eine Lungenentzündung – ein weiterer Kampf für den Schlagerproduzenten.
Diagnose Schlaganfall: Jack White erneut auf der Intensivstation

Wie nun die Bild berichtet, musste White erneut ins Krankenhaus eingeliefert werden – diesmal mit einem Schlaganfall. Wieder war eine künstliche Beatmung nötig. Seine Frau war zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht vor Ort, sondern in Russland, um ihren Pass zu erneuern. Eine Hausangestellte fand den Musiker und alarmierte sofort medizinische Hilfe.
Doch trotz dieser erneuten gesundheitlichen Krise zeigt sich White ungebrochen. In einem Telefongespräch erklärte er laut Bild: „Der Weg bei mir ist immer nur nach vorn.“ Seine Familie sei seine größte Kraftquelle, und er wolle nun bewusster leben: mehr Sport, kein Alkohol.
Schlager und Schicksal: Parallelen zu Roland Kaiser
Jack White ist nicht der erste Schlagersänger, der mit schweren gesundheitlichen Rückschlägen zu kämpfen hat. Auch Roland Kaiser sprach offen über seine Lungenerkrankung und gab zu, lange Zeit darüber geschwiegen zu haben. Die Offenheit über Krankheit und Genesung ist im deutschen Musikgeschäft noch immer selten – umso bemerkenswerter, dass White seine Situation so direkt kommentiert.