Eine Frucht mit Geschichte… und ein Baum mit eigenem Namen
Die Avocado erreichte Spanien nach der Entdeckung Amerikas und hat sich seitdem stetig ausgebreitet. Zunächst war es Andalusien, besonders Málaga, dann der Rest der Halbinsel und die Kanarischen Inseln, bis Spanien zu einem der größten Produzenten dieser Frucht weltweit wurde.
In den Küchen ist ihr Einsatz genauso vielseitig wie vorteilhaft: Sie reguliert den Blutdruck, stabilisiert den Blutzucker, verbessert die Verdauung und pflegt sogar die Haut. Doch während alle über die Avocado sprechen, fragen sich nur wenige, wie der Baum heißt, der sie produziert.
Nicht alles heißt so, wie wir es denken: Vom Kiwi zur Avocado
Falls du jemals gedacht hast, dass der Avocadobaum „Aguacatero“ heißt, bist du in guter Gesellschaft. Viele machen den gleichen Fehler, so wie beim Kiwi, dessen botanischer Name Actinidia ist, oder beim Walnussbaum, der Walnüsse, aber keine „Nüsse vom Walnussbaum“ produziert.
In Galizien nennt man diese Pflanze „Abacateiro“, während in anderen Ländern ein ebenso kurioser Name verwendet wird.
Der wahre Name des Avocadobaums
Nun, die Antwort, auf die du gewartet hast: Der Avocadobaum heißt „Palto“ oder „Palta“, je nach Region, und sein wissenschaftlicher Name ist Persea americana.
Obwohl in Mexiko und anderen lateinamerikanischen Ländern „Aguacate“ sowohl für den Baum als auch für die Frucht verwendet wird, ist „Palto“ der genauere Begriff. Ein interessanter Fakt: „Palta“ ist das bevorzugte Wort in Ländern wie Argentinien, Chile und Peru.
Also, das nächste Mal, wenn du diese Frucht genießt, erinnere dich daran, dass sie von einem Baum stammt, dessen Name so besonders ist wie seine Vorteile. Hättest du das erwartet?
[Quelle: La Razón]