Planet of Lana schon der Name klingt nach Fernweh, oder? Ein cineastisches Puzzle-Abenteuer, geboren im schwedischen Studio Wishfully. Zuerst denkt man: Ach ja, ein hübscher Sidescroller eben. Nett animiert, charmant. Doch dann, kaum spielt man selbst, kippt das Gefühl. Plötzlich öffnet sich etwas größer, tiefer, stiller.
Im Zentrum: Lana. Ein Mädchen, klein vor dieser riesigen Welt, aber unbeirrbar. Sie zieht los, um ihre Schwester zu retten entführt von fremdartigen Maschinen, kalt wie Stahl und doch irgendwie traurig in ihrer Fremdheit. Ganz allein? Nicht ganz. Mui ist bei ihr ein katzenähnliches Wesen mit Augen, die mehr verstehen, als sie sollten. Zwischen den beiden entsteht sofort etwas Echtes. Kein bloßes Gameplay-Duo, sondern eine kleine Freundschaft mit Herzschlag.
Und dann diese Welt! Himmel, was für Bilder. Nichts wirkt zufällig: jeder Schatten sitzt, jeder Windstoß erzählt etwas. Mal stapft man durch sattgrüne Täler, dann wieder durch Wüsten, die flirren wie Fieberträume. Metallruinen ragen aus dem Sand wie alte Götzen Relikte einer Zeit, die niemand mehr versteht. Es ist wunderschön und unheimlich zugleich.
Kämpfen? Fehlanzeige. Planet of Lana flüstert lieber als dass es schreit. Es geht ums Beobachten, ums Kombinieren, ums Vertrauen zwischen zwei Wesen, die sich ohne Worte verstehen müssen. Viele Rätsel lösen sich erst dann, wenn Lana und Mui wirklich aufeinander hören als würden sie tanzen statt kämpfen. Dieses Zusammenspiel ist kein Gimmick; es ist die Seele des Spiels.
Und wenn der Abspann läuft? Dann sitzt man da still vielleicht, mit diesem eigenartigen Gefühl von Wehmut und Wärme zugleich. Als hätte man etwas gesehen, das nicht laut sein musste, um groß zu sein: eine leise Geschichte über Mut, Freundschaft und das kleine Wunder gegenseitigen Vertrauens.
Warum sollte ich Planet of Lana herunterladen?
Der eigentliche Grund? Ganz simpel und doch schwer in Worte zu fassen. Es ist schön. Wunderschön sogar. Aber nicht auf diese glatte, sterile Art, sondern ehrlich, fast zärtlich. Planet of Lana ist kein Spiel, das man einfach konsumiert; es ist etwas, das man fühlt, durchlebt, vielleicht sogar ein Stück weit mitträumt. Jeder Ort scheint mit der Hand gezeichnet, als hätte jemand seine Seele hineingepinselt. Man läuft nicht einfach durch Level man wandert durch Erinnerungen aus Licht und Farbe. Der Stil? Lebendig, aber nie laut. Sanft, ja fast poetisch. Und dann dieser Soundtrack von Takeshi Furukawa er atmet mit der Welt, legt sich über jede Szene wie eine warme Decke aus Klang. Plötzlich hältst du inne. Schaust dem Sonnenuntergang zu. Und merkst: Schönheit und Gefahr tanzen hier denselben Takt.
Warum man Planet of Lana spielen sollte? Weil es dich fordert, ohne dich zu brechen. Die Rätsel sind clever, aber nie grausam. Du musst denken, probieren, scheitern klar, doch wenn du die Lösung findest, fühlt sie sich verdient an, wie ein kleiner Triumph gegen das Offensichtliche. Genau da liegt der Zauber: Es kitzelt dein Hirn, ohne dir die Freude zu nehmen. Und irgendwie schaffen es auch Menschen, die sonst keine Rätselspiele anfassen würden, plötzlich mittendrin zu sein ganz versunken.
Und dann Lana und Mui ach, diese beiden! Mui ist kein Sidekick im üblichen Sinn; eher ein kleiner Freund mit großem Herz. Ihr arbeitet zusammen, löst Dinge, die allein unmöglich wären. Du schickst Mui durch enge Spalten, lässt es Ablenkungsmanöver starten oder hilfst ihm über Hindernisse hinweg. Stück für Stück wächst da etwas zwischen euch still, unaufdringlich bis du irgendwann ertappst: Du willst sie beschützen. Beide.
Doch Planet of Lana bleibt nicht an der Oberfläche stehen. Es erzählt von mehr als nur Rätseln oder Fortschritt. Es erzählt von Hoffnung dieser leisen Kraft, die selbst dann bleibt, wenn alles andere zerbricht. Von Mut und Zusammenhalt in einer Welt, die manchmal fremd und feindlich wirkt. Und irgendwie schafft dieses Spiel das Unmögliche: Es verwebt Mechanik und Gefühl so nahtlos, dass du gar nicht merkst, wann du aufgehört hast zu spielen und angefangen hast zu fühlen. Das bleibt hängen. Lange.
Ist Planet of Lana kostenlos?
Nein, Planet of Lana bekommst du nicht umsonst. Es ist ein richtiges Premium-Spiel kein Gratis-Häppchen, das man mal eben mitnimmt. Man muss es kaufen, Punkt. Der Preis? Schwankt ein bisschen, je nach Plattform und ob gerade irgendwo ein Angebot herumgeistert. Trotzdem: Für das, was du bekommst Atmosphäre, Musik, dieses Gefühl von Ruhe und Staunen ist der Preis mehr als vertretbar. Und falls du zufällig den Xbox Game Pass hast, kannst du dich entspannt zurücklehnen: Dort ist es schon drin. Kostenlos spielbar, solange dein Abo läuft.
Aber das eigentlich Spannende kommt erst jetzt: Planet of Lana verzichtet komplett auf diesen ganzen Mikrotransaktions-Kram. Kein Shop, keine Zusatzpakete, kein „Kauf dir noch schnell das bessere Ende“. Du zahlst einmal und hast alles. Das ganze Abenteuer. Keine versteckten Haken, keine künstlichen Schranken, die dir den Spielfluss zerschneiden. In einer Zeit, in der „Free-to-play“ oft nur bedeutet „zahl dich arm an Inhalten“, wirkt das fast schon rebellisch altmodisch. Und ehrlich? Das tut richtig gut.
Was den wahren Wert angeht der steckt nicht in Spielstunden oder Sammelobjekten. Sondern in dem Gefühl danach. Wenn du den Controller weglegst und kurz still wirst. Weil da etwas hängen geblieben ist. Eine Geschichte, eine Stimmung, ein Gedanke vielleicht. Planet of Lana ist weniger ein Spiel zum Durchrushen als eines, zu dem man irgendwann zurückkehrt wie zu einem vertrauten Lied oder einem Ort aus der Kindheit. Und ja, ein kleines Kunstwerk ist es auch. Eines, das man gern weiterempfiehlt.
Mit welchen Betriebssystemen ist *Planet of Lana* kompatibel?
Planet of Lana hat inzwischen fast überall ein Zuhause gefunden auf so vielen Plattformen, dass man leicht den Überblick verliert. Im Klartext: Wer Lust hat, kann’s spielen. Punkt. Auf dem PC läuft es über Steam oder den Microsoft Store, und das Beste daran? Du brauchst keinen High-End-Boliden unter dem Schreibtisch. Ein solider Rechner, halbwegs aktuell, reicht völlig aus, um in Lanas Welt einzutauchen flüssig, atmosphärisch, ohne Ruckler.
Lieber Controller statt Maus und Tastatur? Verständlich. Auf Xbox One und Xbox Series X/S fühlt sich das Spiel genauso zuhause wie auf dem PC. Die neueren Konsolen holen natürlich mehr Details raus klar, aber selbst die ältere Generation schlägt sich wacker. Und ja, auch PS5-Spielerinnen und -Spieler sind inzwischen mit an Bord. Endlich.
Was dieses Spiel so charmant macht: Es verlangt dir technisch nichts ab. Kein Tuning, kein Treiber-Gefrickel. Selbst wenn dein Rechner schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, läuft alles rund. Das Design, die Stimmung, diese liebevolle Handschrift sie tragen auf jeder Plattform. Du musst also keine sündhaft teure Grafikkarte opfern, um die Magie zu sehen. Schön, oder?
Und für alle, die lieber unterwegs zocken: Gute Nachrichten. Planet of Lana kommt bald auch für Android und iOS. Du kannst es sogar schon vorbestellen je nachdem, ob du eher im Google Play Store oder im App Store zuhause bist. Ganz egal wo: Lanas Reise wartet schon auf dich.
Welche Alternativen gibt es zu Planet of Lana?
Wenn dich Planet of Lana erwischt hat dieses feine Geflecht aus Gefühl, Rätseln und Kunst dann wirst du vielleicht das Bedürfnis spüren, weiter in dieser Stimmung zu bleiben. Es gibt da draußen ein paar Spiele, die denselben Nerv treffen, nur auf ihre ganz eigene Weise.
Nimm zum Beispiel Tunic. Sieht auf den ersten Blick aus wie ein süßes, harmloses Abenteuer mit einem kleinen Fuchs, der sein Schwert schwingt. Fast schon zu niedlich, um gefährlich zu sein. Aber wehe, du lässt dich täuschen unter der pastellfarbenen Oberfläche lauern Geheimnisse, verschlüsselte Texte, Rätsel, die dich an deiner eigenen Wahrnehmung zweifeln lassen. Schönheit trifft hier auf Widerstand, Neugier auf Frust und genau darin liegt der Reiz.
Und dann Bastion. Ein ganz anderes Tempo. Schneller, lauter vielleicht, aber mit einer Seele, die bleibt. Dieser Erzähler, der jede deiner Bewegungen kommentiert fast so, als würde er dich kennen. Der Stil? Unverkennbar. Die Musik? Bleibt hängen wie eine Erinnerung, die du nicht loswirst. Kein klassisches Puzzle-Spiel, nein. Eher ein emotionaler Rausch zwischen Action und Melancholie perfekt für alle, die beim Spielen mehr fühlen als nur Adrenalin.
Zum Schluss Machinarium. Ganz anderer Tonfall: metallisch, leise klirrend, ein bisschen traurig sogar. Statt grüner Wiesen findest du hier rostige Dächer und Roboter mit eigenem Charakter manche unbeholfen, manche liebenswert schräg. Du klickst dich durch verwinkelte Maschinenräume, löst kleine Denkaufgaben und merkst irgendwann: Diese Welt atmet trotz all des Metalls Wärme. Es geht ums Basteln, ums Verstehen und darum, dass selbst eine Geste aus Schrauben und Öl Herz haben kann. Genau das dieses stille Staunen verbindet es mit Planet of Lana.