Ori and the Will of the Wisps ist kein gewöhnliches Videospiel eher wie der Moment, in dem du in ein Gemälde trittst und plötzlich merkst, dass es atmet. Es knüpft direkt an Ori and the Blind Forest an, setzt die Geschichte fort, die damals schon so viele mitten ins Herz getroffen hat. Offiziell zählt es zum Metroidvania-Genre diese Mischung aus Action, Erkundung und akrobatischem Plattformspiel. Aber mal ehrlich: Das klingt zu klein für das, was hier passiert.
Was dich zuerst trifft, sind die Bilder. Diese Farben! Jede Szene leuchtet, als hätte jemand vergessen, den Sonnenuntergang auszuschalten. Und dann diese Musik kein bloßer Soundtrack, sondern eine Welle, die dich mitnimmt. Mal hauchzart, fast flüsternd. Dann wieder so mächtig, dass du unwillkürlich innehältst.
Die Geschichte? Sie steigt genau dort wieder ein, wo der erste Teil endete. Du bist erneut Ori dieser kleine, leuchtende Waldgeist mit dem viel zu großen Herz für so einen zarten Körper. Doch diesmal läuft alles anders: Ori wird von Ku getrennt, einer jungen Eule mit verletztem Flügel und riesigem Mut. Beide landen in Niwen, einem Land voller Schönheit und Schatten zugleich. Etwas Dunkles kriecht durch die Wurzeln dieser Welt. Und du? Du bist die Hoffnung auf Licht.
Spielerisch ist das Ganze ein Tanz auf Messers Schneide: Sprünge müssen sitzen, Bewegungen fließen ineinander wie Atemzüge, Kämpfe fordern Konzentration aber nie Verzweiflung. Mit jeder neuen Fähigkeit öffnet sich die Welt ein Stück weiter; Orte, die eben noch verschlossen wirkten, laden plötzlich zum Erkunden ein. Irgendwann begreifst du: Das hier ist kein Spiel mehr. Es ist Bewegung gewordene Emotion.
Kurz gesagt: Ori and the Will of the Wisps ist interaktive Kunst ein Dialog zwischen Bild, Klang und Gefühl. Spielbar auf Windows, Xbox und Nintendo Switch. Und falls du dich fragst: Ja, jede Minute darin ist es wert.
Warum sollte ich *Ori and the Will of the Wisps* herunterladen?
Das Erste, was einem in Ori and the Will of the Wisps ins Auge springt? Dieses Zusammenspiel aus Kunst und Musik so intensiv, dass man fast vergisst zu atmen. Kaum startet das Spiel, ist man mittendrin: in einer Welt, die aussieht, als hätte jemand jedes Blatt, jeden Lichtstrahl mit feinstem Pinselstrich gesetzt. Mal tropft der Regen von smaragdgrünen Blättern, mal glitzert Schnee auf einem einsamen Gipfel über den Wolken. Alles lebt, alles atmet. Und dann diese Musik nicht bloß Begleitung, sondern Herzschlag. Sie hebt an, wenn es dramatisch wird, und zieht sich zurück, wenn Stille gebraucht wird. Manchmal ertappt man sich dabei, wie man einfach stehen bleibt, nur um zu hören. Und zu fühlen. Das Ergebnis? Kein Spielmoment, sondern ein Sog.
Aber Ori and the Will of the Wisps will mehr als Staunen es will Können. Das Bewegungssystem ist kein Werkzeug, es ist eine Sprache. Ori reagiert so unmittelbar auf jede Eingabe, dass man bald nicht mehr denkt, sondern tanzt: Doppelsprung, Dash, Greifhaken zack Absprung vom Gegner und weiter. Es klickt einfach. Plattform-Passagen werden zu kleinen Choreografien aus Mut und Timing. Und genau darin liegt die Magie: Selbst das ziellose Umherstreifen fühlt sich an wie ein kleines Abenteuer für sich.
Auch der Kampf? Eine Offenbarung. Wo früher Zurückhaltung war, ist jetzt Vielfalt. Ori greift zu mit Schwert, Hammer oder Bogen, je nachdem, was die Situation verlangt. Nah ran oder lieber auf Distanz? Du entscheidest. Und wenn man dann noch Zauber dazuschaltet, entsteht ein System, das fordert und belohnt taktisch, lebendig und wunderbar direkt.
Dann dieses Splitter-System! Ein Baukasten voller Möglichkeiten. Überall in Niwen liegen Geisterscherben herum kleine Schätze mit großer Wirkung. Eine lässt dich an Wänden kleben, eine andere schenkt dir einen Dreifachsprung oder enthüllt geheime Pfade auf der Karte. Doch Vorsicht: Platz ist begrenzt. Also tüftelt man herum, probiert Kombinationen aus und merkt plötzlich aha! so fühlt sich persönliches Gameplay an.
Die Welt selbst ist riesig. Aber nicht leer-riesig organisch verwoben wie ein Wurzelnetz unter der Erde. Klassisch Metroidvania eben: Jede neue Fähigkeit öffnet alte Wege, jede Abzweigung lockt mit einem Geheimnis. Man kehrt zurück, entdeckt neu, hilft kleinen Waldwesen bei ihren Problemen und verliert dabei völlig das Zeitgefühl.
Und dann diese Geschichte … leise erzählt und doch mit einer Kraft, die einen trifft wie ein stiller Schlag ins Herz. Worte braucht sie kaum Gesten genügen, Blicke und Musik übernehmen den Rest. Es geht um Liebe, Verlust, Hoffnung große Themen in zarten Bildern verpackt. Man spürt sie mehr, als dass man sie versteht.
Ori and the Will of the Wisps gibt’s für Windows-PCs sowie für Xbox und Nintendo Switch aber ehrlich gesagt: Das hier spielt man nicht einfach. Man erlebt es.
Ist *Ori and the Will of the Wisps* kostenlos?
Nein, Ori and the Will of the Wisps bekommst du nicht einfach so geschenkt. Kein „Download und los geht’s“ so läuft das hier nicht. Das Spiel ist ein echtes Premiumstück, mit allem Drum und Dran, und ja, das bedeutet: kaufen. Es sei denn, du hast zufällig den Xbox Game Pass oder den PC Game Pass am Start dann wartet Ori schon im Katalog auf dich. Und der Preis? Tja, das hängt ganz davon ab, wo du spielst.
Mit welchen Betriebssystemen ist *Ori and the Will of the Wisps* kompatibel?
Ori and the Will of the Wisps gibt’s inzwischen fast überall du musst nur wissen, wo du zugreifst. Am PC läuft das Ganze allerdings nur mit Windows 10 oder 11, sonst bleibt der Bildschirm schwarz. Auf der Xbox Series X/S? Einfach starten und eintauchen. Und wer lieber im Zug oder auf dem Sofa spielt, greift zur Switch dort wartet Ori schon, als wäre er nie woanders gewesen.
Welche Alternativen gibt es zu *Ori and the Will of the Wisps*?
The Last Campfire ein Rätsel-Abenteuer, das von denselben kreativen Köpfen stammt, die auch No Man’s Sky in die Sterne katapultiert haben. Und ja, man merkt’s sofort: Hier steckt Seele drin, nicht bloß Code. Kaum bist du drin, zieht dich das Spiel in eine Welt, die irgendwo zwischen Traum und Erinnerung schwebt. Du löst Rätsel, klar aber irgendwie fühlt sich alles nach mehr an. Nach Verlust vielleicht. Nach Hoffnung.
Du spielst Ember, ein kleines Wesen, das aussieht, als hätte es sich auf halbem Weg zwischen Licht und Schatten verlaufen. Es sucht den Heimweg und hilft unterwegs anderen verlorenen Seelen, die ihren Mut irgendwo liegen gelassen haben. Diese Gestalten nennt das Spiel „Forlorn“. Und jede Begegnung mit ihnen ist wie ein stilles Gespräch über das, was uns Menschen nun mal ausmacht: Fallen, aufstehen, weitermachen.
Laufen tut das Ganze fast überall PC, PlayStation, Xbox, Switch oder gemütlich unterwegs via Apple Arcade.
Hoa, dagegen? Ganz anderes Tempo. Wie ein tiefer Atemzug nach einem langen Tag. Ein Puzzle-Plattformer mit handgemalten Szenen, so zart und fließend, dass man fast vergisst zu spielen und einfach nur schaut. Keine Kämpfe, kein Stress. Nur du, ein paar verschlafene Waldbewohner und eine Welt, die sich anfühlt wie eine Erinnerung an Kindheitstage im Sommerlicht. Kurz ist es ja, aber wunderschön in seiner Stille. Erhältlich für Windows, macOS, PlayStation, Xbox und Nintendo Switch.
Und dann kommt SOULS daher das genaue Gegenteil von still. Ein Free-to-Play-RPG fürs Handy, das im Grunde für dich spielt, während du im Hintergrund der Strippenzieher bist. Helden sammeln über ein „Gacha“-System (ein bisschen Glücksspiel-Flair inklusive), Teams zusammenstellen, Formationen austüfteln und dann einfach zusehen, wie deine Truppe sich automatisch durch Gegnerreihen prügelt. Du greifst nur ein, wenn’s drauf ankommt: verbessern, umstellen, planen. SOULS läuft auf iOS und Android; wer mag, kann sich im Spiel Extras gönnen.
Drei Spiele drei Welten. Unterschiedlicher könnten sie kaum sein. Und doch verbindet sie etwas: dieses leise Menschliche dazwischen. Das Suchen nach Sinn. Nach Schönheit. Oder schlicht nach einem Moment des Durchatmens.