Hades ein Rogue-like Dungeon Crawler, ja, aber keiner von der Stange. Entwickelt von Supergiant Games, diesen Leuten, die schon mit Bastion, Transistor und Pyre bewiesen haben, dass Actionspiele nicht bloß Klickorgien sein müssen, sondern kleine Kunstwerke mit Herz. Im Kern geht’s natürlich ums Kämpfen schnell, präzise, fordernd. Doch das ist nur die Oberfläche. Darunter liegen Geschichte und Wiederspielwert, zwei Säulen, die das Spiel tragen wie Atlas den Himmel.
Und trotzdem: Hades macht etwas, das kaum einer wagt. Es erzählt weiter. Nicht einmalig, nicht linear sondern in Wellen. Jede Flucht, jeder Tod fügt der Erzählung eine neue Schicht hinzu, wie Farbe auf einer Leinwand, die nie ganz trocknet.
Du spielst Zagreus, den widerspenstigen Sohn des Totengottes Hades. Ein Kerl mit Feuer im Blut und Sehnsucht im Herzen raus will er, koste es was es wolle. Jeder Versuch führt dich durch andere Räume: Monster, Fallen, Bosse alles verschiebt sich ständig. Kein Lauf ist wie der vorige. Kein einziger.
Und das wirklich Geniale? Wie Spielmechanik und Story miteinander tanzen. Die Dialoge reagieren auf dich darauf, wen du triffst, wie du kämpfst, wie oft du scheiterst. Scheitern ist hier kein Makel. Es ist Fortschritt in Verkleidung. Jede Niederlage öffnet neue Gespräche, neue Beziehungen zu Göttern und Verbündeten und zeigt dir Stück für Stück mehr von dieser seltsam lebendigen Unterwelt.
Dann dieses Gesamtbild: die Farben, das Licht, die Stimmen! Alles wirkt so sorgfältig komponiert, dass man fast vergisst zu atmen. Und ehe du dich versiehst, bist du wieder drin ein weiterer Lauf, ein weiterer Versuch. Weil Hades dich nicht einfach spielen lässt. Es zieht dich hinein. Immer tiefer.
Warum sollte ich Hadès herunterladen?
Was Hadès wirklich ausmacht? Der Rhythmus. Dieses ständige Hin und Her, das blitzschnelle Reagieren, das Gefühl, wenn alles ineinandergreift einfach herrlich. Kämpfe, die nicht nur präzise, sondern fast schon körperlich spürbar sind. Du weichst aus, dashst, koppelst Attacken aneinander irgendwann läuft das wie automatisch. Und trotzdem: Es bleibt fordernd. Kein Moment, in dem du dich einfach treiben lassen könntest. Das Spiel schubst dich regelrecht dazu, Neues auszuprobieren jede Waffe mit ihrer eigenen Laune, ihrem eigenen Puls. Die Styx-Klinge? Schnell und gnadenlos. Der herzsuchende Bogen? Eiskalt, aber elegant.
Doch Hadès ist kein stumpfes Dämonen-Gemetzel. Nicht mal annähernd. Die Götter mischen kräftig mit und zwar nicht nur als Deko am Rand. Sie schenken dir ihre Kräfte, diese „Segnungen“, die alles auf den Kopf stellen können. Einmal schleuderst du Blitze wie Zeus, ein anderes Mal lässt du Gegner an Dionysos’ Rausch zugrunde gehen oder triffst mit Artemis’ tödlicher Präzision. Diese Kombinationen sind wie ein Kartenspiel der Möglichkeiten nie gleich, nie langweilig. Und ja, manchmal entscheidet genau diese Mischung über Triumph oder Niederlage.
Warum du’s trotzdem (oder gerade deshalb) spielen solltest? Weil es dich reinlässt. Wirklich. Selbst wenn du mit Roguelikes sonst wenig anfangen kannst der sogenannte Göttermodus fängt dich auf. Nach jedem Tod stehst du ein bisschen stärker da, lernst dazu, wächst hinein. Und wer denkt, das sei zu leicht: keine Sorge. Profis kommen genauso auf ihre Kosten. Der Wiederspielwert? Absurderweise riesig. Hunderte Stunden können vergehen, ohne dass sich etwas wiederholt weil jede Waffe, jede Storyverzweigung ihren eigenen Reiz entfaltet.
Und dann ach ja die Geschichte! Man kann sie unmöglich ignorieren. Supergiant hat es geschafft, Figuren zu erschaffen, die nicht bloß Beiwerk sind, sondern Herz und Seele des Ganzen. Du plauderst mit Achilleus, neckst Thanatos, feilschst mit Charon oder gerätst mit Hades selbst aneinander und jedes Gespräch hat Gewicht. Es klingt pathetisch, aber genau da passiert’s: Hadès wächst über sich hinaus. Plötzlich ist es kein Spiel mehr, sondern ein lebender Mythos, der sich in Echtzeit vor dir entfaltet.
Ist Hadès kostenlos?
Nein, Hades ist kein Gratis-Download, den man mal eben mitnimmt. Es gehört klar zu den Premiumspielen einmal kaufen, fertig, deins. Der Preis? Schwankt ein bisschen, je nachdem, wo du spielst oder in welcher Region du lebst. Trotzdem: Erstaunlich fair, wenn man sieht, wie viel Liebe, Detail und schlichtweg Handwerk darin stecken. Manche sagen sogar: „Das Ding wäre auch doppelt so teuer noch okay. “
Hin und wieder rutscht Hades in einen Sale Steam, Epic Games Store, Konsolen‑Shops, du kennst das Spiel. Wer also sparen will, sollte die Augen offen halten. Aber ehrlich gesagt: Selbst ohne Rabatt ist es sein Geld locker wert.
Weshalb? Nun ja weil es einfach Substanz hat. Stundenlanges Gameplay, verzweigte Storylines, ein Kampfsystem, das dich immer wieder reinzieht. Und das Schönste daran: keine Mikrotransaktionen, kein nerviges Geklicke auf Paywalls. Du kaufst es und bekommst alles. Punkt. Kein Trick, kein Haken. Nur pures Spielvergnügen.
Mit welchen Betriebssystemen ist Hadès kompatibel?
Hadès hat sich breitgemacht und zwar richtig. Auf dem PC läuft es unter Windows oder macOS, ganz wie du magst, über Steam oder den Epic Games Store. Wer lieber unterwegs ein bisschen Höllenluft schnuppert, greift zur Switch. Kurz im Zug ein paar Gegner vermöbeln? Geht klar. Auf dem Sofa versacken und „nur noch einen Run“ starten? Klassiker. Und natürlich logisch ist das Spiel auch auf den großen Konsolen zu Hause: PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series X/S.
Leistungstechnisch? Erstaunlich geschmeidig. Supergiant hat da ordentlich Feinarbeit geleistet, sodass selbst schwächere Maschinen kaum ins Schwitzen kommen. Wenn du willst, kannst du Hadès auf einem High-End-PC in voller Pracht genießen jede Flamme, jeder Schlag sitzt messerscharf. Oder du zockst einfach zwischendurch auf der Switch, während der Kaffee langsam kalt wird. Funktioniert beides erstaunlich gut.
Und das Schönste: Du musst dich nicht festlegen. Hadès spielt mit, egal wo du bist ob du dich lieber auf die Couch fläzt oder dein Gamepad in der Bahn zückst.
Welche Alternativen gibt es zu Hadès?
Grimoire Groves hat etwas Sanftes an sich weniger Stahl, mehr Moos, wenn man so will. Kein wilder Schlagabtausch, kein Adrenalinkick im Sekundentakt. Stattdessen: Kräutersammeln, Zaubersprüche murmeln, Dinge wachsen lassen. Alles wirkt entschleunigt, fast meditativ, und dieser pastellige Kunststil tut sein Übriges. Im Herzen ist es kein Kampfspiel, sondern eine Einladung zum Erkunden ein stilles Feiern der Kreativität. Und mal ehrlich: Nach den gnadenlosen Arenen von Hadès fühlt sich das hier fast wie ein langer Atemzug an. Ein Spiel, das nicht schreit, sondern lächelt. Wiederholbar, ja aber nie leer.
Dann wäre da Dead Cells komplett anderes Kaliber. Seitlich scrollend, schnell wie ein Herzschlag nach dem dritten Espresso. Reflexe statt Ruhe. Die Story? Ach, die steht höflich am Rand und winkt kurz. Dafür explodiert das Gameplay vor Möglichkeiten: Waffen, Mutationen, kleine taktische Entscheidungen im Sekundentakt. Jeder Lauf ist ein neues Experiment mal elegant, mal chaotisch, und genau darin liegt der Reiz. Dieses Gefühl, in Bewegung zu denken.
Und schließlich Blasphemous 2 düster, schwer, von religiöser Symbolik durchzogen wie ein gotisches Gemälde im Kerzenlicht. Es trägt den Schmerz mit Würde. Ein Rogue-like, ja, aber eines mit Seele und Schwere. Wo Hadès mythologisch funkelt, tropft Blasphemous 2 vor sakraler Intensität aus der spanisch-katholischen Bilderwelt. Man spürt fast den Weihrauch in der Luft. Wer sich also nach einer Reise sehnt, die weh tut und trotzdem schön bleibt hier ist sie.