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Wissenschaft

Der „Nostradamus der Wissenschaft“ hatte recht: Seine Vorhersagen für 2025 werden Realität

Ein fast vergessener Visionär des letzten Jahrhunderts sagte technologische Durchbrüche und gesellschaftliche Veränderungen voraus, die sich jetzt – mitten im Jahr 2025 – bewahrheiten. Wer war dieser „Nostradamus der Wissenschaft“ und welche seiner Prophezeiungen könnten bald noch wahr werden?
Von Martín Nicolás Parolari Übersetzt von

Lesezeit 2 Minuten

Archibald Montgomery Low: Der Mann, der die Zukunft sah

Archibald Montgomery Low, geboren 1888 und gestorben 1956, war ein britischer Physiker, Ingenieur und Erfinder, der seiner Zeit weit voraus war. Obwohl er viele seiner Projekte nie vollenden konnte, hinterließ er tiefe Spuren in der Geschichte der Technologie. Während des Ersten Weltkriegs überlebte er sogar zwei Attentate und stellte sein Genie in den Dienst des britischen Militärs, etwa durch die Entwicklung der ersten unbemannten Flugzeuge.

Low war ein echtes Multitalent: Er veröffentlichte über 40 Bücher, in denen er Wissenschaft, Technik und Science-Fiction miteinander verknüpfte. Besonders spannend: 1925 erschien sein Werk The Future, in dem er eine Reihe technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen für die kommenden 100 Jahre vorhersagte.

Visionen, die heute Realität sind

Viele seiner damaligen Vorhersagen klingen heute beinahe alltäglich. Low prophezeite etwa den großflächigen Einsatz von Solar- und Windenergie und schrieb: „Wind und Sonne werden dem Menschen dienen.“ Ein Satz, der angesichts heutiger Energiewende-Initiativen wie aus der Zeit gefallen scheint – und doch aktueller nicht sein könnte.

Auch die Automatisierung monotoner Arbeiten durch Maschinen sagte er voraus. Die Idee dahinter: Menschen sollten sich kreativeren und intellektuelleren Aufgaben widmen können. Genau das sehen wir heute in Fabriken, wo Roboter Fließbandarbeiten übernehmen, oder im Alltag durch Künstliche Intelligenz.

Und es geht noch weiter: Rolltreppen, automatische Wecker, Live-Übertragungen – all das hatte Low bereits skizziert. Auch unsere heutigen Kommunikationsmittel wie Radio, Fernsehen und Internet entspringen seiner Vorstellungskraft. Selbst Home-Security-Systeme mit Lautsprechern, Kameras und Mikrofonen sowie die Idee des digitalen Bankings – sprich, Geldgeschäfte online zu regeln – sagte er voraus, lange bevor es auch nur einen Hauch von World Wide Web gab.

Was (noch) Zukunftsmusik ist

Natürlich ist nicht jede seiner Prophezeiungen eingetreten. Low sprach zum Beispiel von beweglichen Gehwegen, einteiligen Anzügen oder Filzhüten mit integrierter Technologie – Konzepte, die wir im Alltag bisher vergeblich suchen.

Aber wer weiß? Angesichts der immer schneller werdenden technologischen Entwicklung könnten auch diese Ideen eines Tages Wirklichkeit werden. Schließlich galten auch Elektroautos lange als Science-Fiction – und heute dominieren Marken wie Tesla den Markt, ganz im Sinne von Lows Vision.

Vergangenheit trifft Zukunft

Archibald Montgomery Low beweist, dass echte Visionäre nicht einfach nur in den Sternen lesen, sondern in der Lage sind, technologische und gesellschaftliche Trends vorauszudenken. Seine Vorhersagen erinnern uns daran, dass vieles, was heute selbstverständlich erscheint, einst pure Fantasie war.

Und wer weiß? Vielleicht erleben wir schon bald weitere Momente, in denen wir zurückblicken und sagen: „Low hatte wieder einmal recht.“

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