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Samsungs Supergünstige Galaxy A-Serie Kommt mit „Awesome Intelligence“

Samsung gibt seiner künstlichen Intelligenz einen neuen Namen für die Budgetklasse.
Von Florence Ion Übersetzt von

Lesezeit 2 Minuten

Es ist die Saison der erschwinglichen Smartphones! Apple hat vorgelegt, Google wird bald nachziehen, und jetzt bringt Samsung seine eigene Budget-Reihe ins Spiel. Nächsten Monat wird die Galaxy A-Serie ein frisches Update erhalten. Das Line-up startet mit dem Galaxy A36 für rund 400 US-Dollar, gefolgt vom Galaxy A26 für 300 US-Dollar. Das Galaxy A56 beginnt bei 500 US-Dollar und erhält ebenfalls ein Upgrade – allerdings ohne ein genaues Erscheinungsdatum. Alle drei Geräte sind mit „Awesome Intelligence“ ausgestattet, Samsungs neuer Bezeichnung für Galaxy AI in den günstigeren Modellen.

Große Displays, starke Specs

Die Galaxy A56, A36 und A26 bieten alle das gleiche große Display, unterscheiden sich aber in den technischen Details. Jedes Modell kommt mit einem 6,7-Zoll Super-AMOLED-Display mit einer 120Hz-Bildwiederholrate – ein Feature, das in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Dazu gibt es einen 5.000 mAh-Akku, der genug Power für den ganzen Tag liefern soll. Alle Geräte starten mit 128 GB Speicher.

Unter der Haube gibt es Unterschiede: Das Galaxy A56 wird vom Samsung Exynos 1580 angetrieben, während das A36 und A26 auf Qualcomms Snapdragon 6 Gen 3 setzen. Nur das A56 bietet 8 GB RAM, während die beiden kleineren Modelle mit 6 GB RAM auskommen müssen. Angesichts der Tatsache, dass viele Flaggschiff-Smartphones zusätzlichen Arbeitsspeicher für ihre AI-Funktionen benötigen, wird es interessant sein zu sehen, wie sich die „Awesome Intelligence“ hier schlägt. Immerhin verspricht Samsung sechs Jahre Software-Support inklusive Android-Updates.

Kameras: Kleine, aber feine Unterschiede

Die Kamerasysteme unterscheiden sich leicht zwischen den Modellen. Das Galaxy A56, als „Top-Modell“ der Reihe, verfügt über eine 50-MP-Hauptkamera, eine 12-MP-Ultraweitwinkelkamera, eine 5-MP-Makrokamera und eine 12-MP-Frontkamera. Das A36, das bei 300 US-Dollar startet, hat ebenfalls eine 50-MP-Hauptkamera, allerdings nur eine 8-MP-Ultraweitwinkelkamera und eine 5-MP-Makrokamera. Auch hier gibt es eine 12-MP-Frontkamera. Beim A26, dem günstigsten Modell für 300 US-Dollar, bleibt fast alles gleich, bis auf eine 20-MP-Makrokamera und eine 13-MP-Frontkamera.

Was steckt hinter der „Awesome Intelligence“?

Was genau verbirgt sich hinter der „Awesome Intelligence“? Samsung nutzt diesen Begriff, um künstliche Intelligenz in seinen Budget-Smartphones zu vermarkten – und sich gleichzeitig vom „Galaxy AI“ der High-End-Geräte abzuheben. „Awesome Intelligence“ ermöglicht die Nutzung wichtiger Google-Gemini-Features, wie „Circle to Search“ – inklusive der neuen Funktion aus der Galaxy-S25-Serie, mit der man Lieder identifizieren kann. Außerdem gibt es Galaxy-AI-Features wie den „Object Eraser“ zum Entfernen unerwünschter Objekte in Fotos. Darüber hinaus sorgt Samsungs Nightography-Technologie für bessere Nachtaufnahmen.

Damit verfolgt Samsung einen etwas anderen Ansatz als Apple und Google. Während diese für ihre Budget-Modelle oft die gleichen Chips wie in den Flaggschiffen verwenden, setzt Samsung auf seine Stärken in der Display- und Akkutechnologie. So bekommen Nutzer preiswerte Geräte mit hochwertigen Bildschirmen und starker Akkulaufzeit. Die spannende Frage bleibt: Wie wird Samsung seine AI-Features weiter anpassen und welche Funktionen letztendlich als „essenziell“ für die „Awesome Intelligence“ gelten?

Egal, ob das Branding nun genial oder etwas übertrieben ist – fest steht: Samsungs neue A-Serie macht AI jetzt auch für die Budget-Klasse zugänglich.

 

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