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Tech

Motorola bringt neue faltbare Razr-Modelle – mit einem Hauch von KI

Die Kultmarke kehrt zurück – mit bis zu drei neuen Foldables, smarter Technik und einem frischen Design.
Von Florence Ion Übersetzt von

Lesezeit 2 Minuten

Motorola meldet sich zurück im Rampenlicht der Smartphone-Welt – und das gleich mit einem dreifachen Knall. Noch in diesem Monat, am 24. April, will der Hersteller neue Versionen seines ikonischen Razr vorstellen – diesmal mit ordentlich Power, besseren Displays und smarter KI-Unterstützung. Und vielleicht sogar mit einem dritten Modell im Gepäck.

Drei Razrs? Oder doch nur zwei?

Im Teaservideo, das Motorola kürzlich veröffentlicht hat, sieht man für wenige Sekunden schwebende Razr-Geräte, die sich auf- und zuklappen. Erst sind’s zwei, dann plötzlich drei – und am Ende wieder zwei. Klingt verwirrend? Finden viele. Bisher hat Motorola pro Jahr immer nur zwei Foldables herausgebracht: ein Standardmodell und ein besser ausgestattetes „Plus“. Dieses Jahr soll es Gerüchten zufolge aber entweder ein drittes, besonders günstiges Razr geben – oder ein High-End-Modell mit extra viel Power.

Klar ist bisher nur: Es kommt mindestens ein neues Razr – vermutlich zwei. Und ganz vielleicht eben noch ein drittes. Die endgültige Auflösung gibt’s am 24. April.

Mehr Leistung, hellere Displays, bessere Kameras

Technisch soll das neue Razr-Lineup deutlich zulegen. Motorola verspricht ein merkbares Performance-Upgrade, hellere Displays – sowohl innen als auch außen – und eine überarbeitete Kamera. Ob das reicht, um mit Samsung, Oppo und Co. mitzuhalten? Möglich. Motorola hat sich in den letzten Jahren immer weiter an die Spitze der Foldable-Klasse herangetastet – vor allem mit dem Razr Plus, das für viele als ernstzunehmende Alternative zum Galaxy Z Flip gilt.

© Motorola

Moto AI: Mehr als nur ein Buzzword?

Ein Detail, das im Teaser nicht ganz zufällig auffällt: Die animierten Geräte formen kurzzeitig die Buchstaben „AI“. Ziemlich sicher ist das ein Hinweis auf „Moto AI“ – Motorolas Antwort auf Samsungs Galaxy AI oder Googles Gemini-Features.

Was steckt dahinter? Laut Leaks und ersten Infos soll Moto AI Funktionen wie smarte Zusammenfassungen von Benachrichtigungen, automatische Transkriptionen und sogar etwas Bildbearbeitungs-Magie bieten. Außerdem arbeitet Motorola angeblich an einer Funktion, bei der das Gerät eigenständig Aktionen übernimmt – zum Beispiel einen Kaffee beim Lieblingscafé in der Nähe bestellen. Klingt ambitioniert – vor allem, wenn man bedenkt, dass Apple beim Thema KI noch hinterherhinkt und selbst Google seine Features eher vorsichtig ausrollt.

MediaTek oder Snapdragon?

Ein weiterer spannender Punkt: der Prozessor. In der Gerüchteküche brodelt es – wird Motorola beim neuen Razr auf einen MediaTek Dimensity-Chip setzen oder bekommt zumindest das „Pro“- oder „Plus“-Modell den leistungsstarken Snapdragon 8 Gen 3 „Elite“ spendiert? Letzterer wäre jedenfalls ideal, um die KI-Features mit ausreichend Power zu versorgen.

Back to the Roots – aber mit Stil

Für viele bleibt das Razr vor allem eins: Nostalgie pur. Das Klapphandy mit dem ikonischen Design war Anfang der 2000er das Statussymbol. Motorola hat es in den letzten Jahren geschafft, diesen Retro-Vibe mit moderner Technik zu kombinieren – mal mehr, mal weniger erfolgreich. Diesmal scheinen die Zeichen gut zu stehen: neue Technik, intelligentes System, möglicherweise mehr Auswahl – und eine Ankündigung, die jetzt schon für Gesprächsstoff sorgt.

Ob Motorola damit wieder voll durchstartet? In ein paar Wochen wissen wir mehr. Klar ist schon jetzt: Die neuen Razrs könnten ein echter Hingucker im Frühling werden – für Nostalgiker genauso wie für Technikfans.

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