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Wissenschaft

Orbital-Paparazzi macht heimlich ein Foto von der ISS

Der nicht auf der Erde gelegene Bildgebungssatellit war weniger als 80 Kilometer von der Raumstation entfernt, als er die Aufnahme machte.
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Lesezeit 2 Minuten

Die Internationale Raumstation (ISS) zeigt auf einem neuen Foto, das von einem Weltraumsatelliten aufgenommen wurde, einen etwas unwürdigen Anblick.

Diese Woche hat das australische Unternehmen HEO Robotics freigegeben ein Foto der ISS, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben. Das unscharfe Schwarz-Weiß-Bild wurde von einem nicht erdgebundenen Bildgebungssatelliten des Unternehmens aufgenommen, als er nur 69 Kilometer von der 109 Meter langen Raumstation entfernt war.

Image: HEO Robotics
Image: HEO Robotics

„Bilder von außerhalb der Erde bieten die beste Sicht auf Satelliten im Weltraum“, schrieb HEO Robotics auf X. HEO Robotics bietet Satellitenbilder von Objekten in der Umlaufbahn sowie Satelliteninspektionsdienste für staatliche und kommerzielle Betreiber. Das Unternehmen hat über hundert Objekte fotografiert, nachdem sie ihre Ziele in der Umlaufbahn erreicht hatten, und später seine Software zur Identifizierung der Objekte verwendet.

Das Unternehmen verfügt über eine Flotte von 30 Sensoren in erdnaher Umlaufbahn, mit denen es unvorteilhafte Fotos von umlaufenden Satelliten und Raumfahrzeugen schießt.

Anfang Februar erfasste HEO Robotics eine Foto des Erdbeobachtungssatelliten ERS-2 der Europäischen Weltraumagentur auf dem Weg durch die Erdatmosphäre in seinen feurigen Tod zu taumeln. Die neugierigen Satelliten des Unternehmens gaben uns auch erster Blick auf SpaceXs Starlink-V2-Satelliten im Orbit.

Aber wahrscheinlich ist kein anderes Objekt in der erdnahen Umlaufbahn so berühmt wie die ISS. Sie ist etwa so groß wie ein American-Football-Feld und wiegt laut Angaben von NASA. Die Raumstation befindet seit mehr als 20 Jahren in der Umlaufbahn und umkreist unseren Planeten in einer Entfernung von 250 Meilen (460 Kilometern).

Wir sind es gewohnt, auf NASA-Bildern die ISS zu sehen, wie sie anmutig durch die Umlaufbahn gleitet und wie ein mechanischer Phönix aussieht. Das aktuelle Satellitenbild der Raumstation ist eine gute Erinnerung daran, dass es sich dabei lediglich um einen unförmigen Metallhaufen handelt, der durch den Weltraum schwebt und sein Bestes gibt.

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