Mobilfunkanbieter haben die Verbraucher derzeit in eine Falle gelockt. Sie haben den Wechsel zu einem anderen Anbieter absichtlich zu einem äußerst schwierigen Prozess gemacht, der normalerweise mit der Abzahlung des Telefons und der Erfüllung anderer vertraglicher Verpflichtungen verbunden ist. Am Donnerstag veröffentlichte die Federal Communications Commission eine Vorschlag für eine neue Regelung, die Netzbetreiber verpflichten würde, die Telefone ihrer Kunden innerhalb von 60 Tagen nach der Aktivierung zu entsperren und ihnen die Freiheit zu geben, unkompliziert einen anderen Dienst auszuwählen.
Dies sind im Moment so ziemlich alle Informationen, die wir zu dieser Angelegenheit haben. Die Einzelheiten werden bei einer bevorstehenden öffentlichen Sitzung am 18. Juli vollständig bekannt gegeben. Die FCC wird an diesem Datum über eine Bekanntmachung der vorgeschlagenen Regelsetzung abstimmen und einen klaren Satz von Richtlinien zusammenstellen. für alle Mobilfunkanbieter. Bei dem Treffen werden auch die Regeln besprochen, ob die 60-tägige Entsperrungspflicht auf bestehende Verträge angewendet werden soll, und es wird diskutiert, ob kleinere Anbieter, Neueinsteiger oder Wiederverkäufer davon profitieren können.
Obwohl wir noch immer etwas im Dunkeln tappen, was die Einzelheiten dieses Vorschlags angeht, hat die kurze Ankündigung zumindest den Stein für eine willkommene Änderung ins Rollen gebracht, die schon vor langer Zeit hätte stattfinden sollen. Die Vorsitzende Jessica Rosenworcel sagt: „Wenn Sie ein Telefon kaufen, sollten Sie die Freiheit haben, zu entscheiden, wann Sie den Dienst zu Ihrem gewünschten Anbieter wechseln, und nicht, dass Ihr Gerät an Praktiken festhängt, die Sie daran hindern, diese Entscheidung zu treffen.“
Der Vorschlag ist nicht nur für die Kunden, sondern auch für die Dienstanbieter eine gute Nachricht. Durch die erhöhte Flexibilität beim Wechsel des Dienstes entsteht ein gesunder Wettbewerb zwischen den Anbietern und das Risiko eines Netzbetreibermonopols sinkt.