Zum Inhalt springen
News

Ein besorgniserregender Fund in der Antarktis: Entdeckung eines Lecks, das das Schicksal des Planeten verändern könnte

Etwas geschieht in den Tiefen der Antarktis. Ein Team von Wissenschaftlern hat ein massives Leck eines Materials entdeckt, das das Gleichgewicht des Planeten stören könnte. Tausende von Jahren lang war es unter dem Eis eingeschlossen, doch jetzt wird es in einem besorgniserregenden Ausmaß freigesetzt. Was genau ist das und welche Konsequenzen könnte es für die Erde haben?
Von Martín Nicolás Parolari Übersetzt von

Lesezeit 1 Minute

Die Mission der Wissenschaftler

An Bord des ozeanografischen Schiffs Sarmiento de Gamboa hat ein Team von über 25 Wissenschaftlern des Instituto Geológico y Minero de España und des Instituto de Ciencias del Mar eine Mission mit einem klaren Ziel unternommen: herauszufinden, ob das Schmelzen der Gletscher mehr freisetzt als nur Wasser.

Alarmierende Entdeckungen

Was sie fanden, war viel alarmierender als erwartet. Auf dem Meeresboden der Antarktis entdeckten sie riesige Gasblasen, die aus dem Ozeanboden aufsteigen und sich über eine Strecke von bis zu 700 Metern Länge und 70 Metern Breite erstrecken.

Ein gefährliches Gas

2
© iStock.

Das entdeckte Material ist nichts anderes als Methan, ein Treibhausgas, das 20 bis 40 Mal so potent ist wie Kohlenstoffdioxid. Diese Verbindung, die seit der letzten Eiszeit im Eis gefangen war, entweicht jetzt aufgrund der globalen Erwärmung mit großer Geschwindigkeit.

Der Forscher Roger Urgeles beschrieb die Situation mit einem besorgniserregenden Vergleich: „Es ist wie bei einem Eisblock, der, wenn man ihm Feuer näherbringt, brennen würde.“ Das Problem ist nicht nur das Leck, sondern auch, was es auslösen könnte:

  • Unkontrollierte Erhöhung der globalen Temperaturen.
  • Irreversible Veränderungen der Ozeane.
  • Einen Teufelskreis aus Schmelzen und Gasfreisetzung, der möglicherweise unaufhaltsam ist.

Stehen wir vor einem Punkt ohne Wiederkehr?

3
© iStock.

Diese Entdeckung bestätigt eines der größten Sorgen der Klimawissenschaft: Der Zusammenbruch der Gletscher könnte unkontrollierbare Prozesse aktivieren. Urgeles warnte: „Es ist ein Kreis, aus dem es fast unmöglich ist, herauszukommen,“ und lässt eine besorgniserregende Frage offen:

Ist dies der Beginn eines irreversiblen Wandels auf unserem Planeten?

Diese Geschichte teilen

Verwandte Artikel