Wenn man „VPN“ hört, denken die meisten sofort an Tarnkappen fürs Internet – an unsichtbare Spuren, an Netflix-Kataloge aus Übersee. Verständlich. Doch Hamachi, der Dienst hinter vpn. net, spielt ein ganz anderes Spiel. Entwickelt von LogMeIn, ist es kein klassisches VPN im üblichen Sinn, sondern eher ein cleverer Brückenschlag: ein gehosteter Dienst, der virtuelle lokale Netzwerke aufspannt – zwischen Rechnern, die vielleicht tausende Kilometer voneinander entfernt stehen.
Das Prinzip klingt fast zu simpel, um genial zu sein. Zwei Computer, verbunden über Hamachi – und plötzlich benehmen sie sich, als stünden sie Tür an Tür. Einer in Tokio, einer in Toronto? Völlig egal. Für die Geräte fühlt es sich an, als würde ein einziges Kabel sie verbinden.
Gerade für kleine Teams, die über Städte oder Kontinente verstreut arbeiten, ist das ein Segen. Dateien austauschen, auf gemeinsame Ressourcen zugreifen – ohne komplizierte Serverkonfigurationen oder graue IT-Magie im Hintergrund. Entwickler wiederum schätzen Hamachi als Testumgebung: Sie können Anwendungen prüfen, die miteinander reden müssen, auch wenn ihre Rechner in ganz unterschiedlichen Netzwerken hängen. Und Gamer? Ach, die lieben es seit Ewigkeiten. Alte LAN-Klassiker übers Internet zocken – fast so, als säße man wieder Schulter an Schulter vor dem Röhrenmonitor.
Kurz gesagt: Hamachi bringt Menschen digital näher zusammen. Eine einfache, erschwingliche Lösung für alle, die trotz Entfernung im selben Netzwerk arbeiten oder spielen wollen.
Und das Beste? Die Einrichtung dauert kaum länger als ein Kaffee. Client installieren, neues Netzwerk anlegen oder einem bestehenden beitreten – den Rest regelt die LogMeIn-Weboberfläche fast von selbst. Keine Ports freigeben, kein Firewall-Gefrickel. Starten, verbinden – fertig.
Warum sollte ich Hamachi von LogMeIn herunterladen?
Im Kern von Hamachi steckt eine ziemlich clevere Idee: ein virtuelles Netzwerk, das man einfach dann einschaltet, wenn man es braucht. Kein Kabelgewirr, keine Vor-Ort-Bastelei – in wenigen Minuten steht das Ding. Alles läuft über ein webbasiertes Dashboard, das so schlicht wie praktisch ist. Ein paar Klicks, Einladung verschickt, und schon hängt der nächste Rechner im Netz. Für kleine Firmen oder IT-Teams ist das fast schon Magie – sie können Mitarbeitenden sicheren Zugriff geben, ohne jemanden loszuschicken.
Hamachi kennt drei Spielarten von Netzwerken. Das Mesh-Netzwerk? Da redet jeder mit jedem – direkt, ohne Umwege, wie in einer offenen Runde. Beim Hub-and-Spoke-Modell sieht’s anders aus: Hier führt alles über einen zentralen Rechner. Ideal, wenn man Zugriffe gezielt steuern will, etwa nur auf eine bestimmte Maschine. Und dann gibt’s noch den Gateway-Modus – der öffnet quasi die Tür zu einem kompletten LAN über ein einziges Tor. Perfekt für alle, die von außen auf interne Server oder Geräte zugreifen müssen, ohne gleich das ganze Firmennetz durcheinanderzubringen.
Sicherheit? Aber hallo. Der Datenverkehr ist mit AES‑256‑Bit verschlüsselt – also auf Bankniveau. Administratoren können über eine zentrale Oberfläche alles regeln: Passwörter setzen, neue Nutzer freischalten, Netzwerke sperren oder einzelne Clients anpassen. Kein Herumrennen von Rechner zu Rechner mehr – alles an einem Ort, übersichtlich und effizient.
Und noch etwas: Hamachi kann auch allein laufen. Unbeaufsichtigter Zugriff nennt sich das – der Dienst bleibt aktiv, selbst wenn niemand vor dem Bildschirm sitzt. Für IT-Support oder Remote-Desktop-Szenarien ist das Gold wert. Stell dir vor: Mitten in der Nacht fällt irgendwo ein Server aus, und du kannst dich einfach einloggen und das Problem beheben – vom Sofa aus, Laptop auf den Knien, Kaffee daneben.
Ist Hamachi von LogMeIn kostenlos?
Hamachi gibt’s auch gratis – zumindest in einer Basisversion, mit der sich bis zu fünf Rechner zusammenschalten lassen. Für den privaten Gebrauch ist das meist völlig ausreichend. Ein paar Freunde, ein gemeinsames Spiel, vielleicht noch ein kleines Testprojekt – läuft.
Aber irgendwann, klar, stößt man an Grenzen. Dann rücken die Bezahlpläne ins Bild. Sie öffnen die Tür zu größeren Netzwerken und bringen Verwaltungstools mit, die man bei der Gratisvariante vergeblich sucht. Der Standardtarif? Reicht für sechs bis 32 Geräte. Wer’s richtig krachen lassen will, greift zum Premium-Paket – das stemmt bis zu 256 Maschinen.
Und falls du mehrere Netzwerke gleichzeitig jonglierst – etwa als Admin oder in einem Team mit zig Arbeitsstationen – dann ist der Multi-Network-Plan dein Freund. Abgerechnet wird jährlich, wie üblich.
Unterm Strich: Die kostenlose Version ist super zum Reinschnuppern oder für den gemütlichen Privatgebrauch. Aber wer auf stabile Fernverbindungen und größere Strukturen angewiesen ist, sollte sich das Upgrade wirklich mal genauer anschauen.
Mit welchen Betriebssystemen ist Hamachi von LogMeIn kompatibel?
Hamachi läuft auf Windows, macOS und Linux – klar, das Übliche also. Aber aufgepasst: Auf dem Mac entscheidet deine Systemversion über alles. Klingt banal, ist es aber nicht. Denn es gibt zwei verschiedene Downloads: einen für alle bis einschließlich Sequoia 15. 3. 2 und einen zweiten für jene, die schon mit 15. 4 oder höher unterwegs sind. Ein kurzer Blick in die Systemeinstellungen, bevor du installierst, kann dir später einiges an Kopfschmerzen ersparen.
Und jetzt kommt der Punkt, an dem viele kurz stutzen: Es gibt keine mobile App. Null. Weder für Android noch für iOS. Hamachi ist eben ein Kind der klassischen Rechnerwelt – da fühlt es sich zu Hause, da läuft’s rund.
Falls du dein Netzwerk trotzdem von unterwegs im Auge behalten willst, keine Panik. Das geht auch ohne App. Einfach im Browser einloggen, LogMeIn öffnen – und schon kannst du deine Netzwerke checken, feintunen oder erweitern, ganz ohne den kompletten Client überall installieren zu müssen. Klingt fast zu einfach? Ist es auch.
Welche Alternativen gibt es zu Hamachi von LogMeIn?
JumpJump VPN ist für all jene gemacht, die keine Lust auf Technik-Frust haben. Rein ins Netz, ohne Umwege, ohne Handbuch. App öffnen, tippen – läuft. Während Hamachi mehr so der Spezialist für virtuelle Netzwerke zwischen einzelnen Rechnern ist – quasi ein digitales LAN über das Internet –, versteht sich JumpJump VPN als unkomplizierter Alltagsbegleiter in Sachen Datenschutz. Es versteckt deine IP-Adresse, verschlüsselt deinen Datenverkehr und verbindet dich mit Servern rund um den Globus. Schnell, schlicht, effektiv.
In der Gratisversion bekommst du weltweiten Zugriff ohne Datenlimit. Klingt erstmal nach einem guten Deal, oder? Ist es auch – mit einem kleinen Haken: Nach einer gewissen Zeit endet jede Sitzung automatisch. Um sie fortzusetzen, musst du kurz eine Werbung über dich ergehen lassen. Nicht dramatisch, aber lästig. Wer sich das sparen will, greift zur Bezahlversion. Keine Limits, keine Unterbrechungen – perfekt für alle, die in öffentlichen WLANs sicher bleiben oder mal eben Inhalte aus anderen Ländern streamen möchten. Die Einrichtung? Ein Fingertipp, ehrlich.
Proton VPN stammt von denselben Köpfen hinter ProtonMail – und das merkt man sofort. Hier geht’s nicht um Marketing-Geschwurbel à la „Wir schützen deine Daten“, sondern um echtes Datenschutz-Handwerk. Der Quellcode ist offen einsehbar, unabhängige Expertinnen und Experten haben das System geprüft, und weil Proton unter Schweizer Recht läuft, genießt du einen besonders starken Schutz deiner Privatsphäre.
Auch hier gibt’s eine kostenlose Variante ohne Datenlimit – allerdings mit weniger Servern als bei den Bezahlplänen. Proton VPN ist kein Tool für virtuelle Netzwerke wie Hamachi, sondern ein reines Privatsphäre-Werkzeug – eines der glaubwürdigsten überhaupt. Wer Wert auf Sicherheit legt und keine Lust hat, digitale Fußspuren zu hinterlassen, wird hier glücklich. Punkt.
NordVPN schließlich – der Platzhirsch unter den VPNs. Riesiges Servernetzwerk, Dutzende Länder, Funktionen bis zum Abwinken. Geschwindigkeit? Hoch. Verschlüsselung? Bombenfest. Und wenn die Verbindung mal abschmiert, greift der sogenannte Kill Switch ein: Zack – Internet getrennt, keine Chance für Datenlecks. Dazu Spezialserver fürs Streaming oder extra Sicherheitsschichten für Paranoiker (im besten Sinne).
Wie ProtonVPN richtet sich auch NordVPN nicht an Teams oder Bastler virtueller Netzwerke, sondern an Einzelpersonen, die einfach sicher surfen wollen – privat und stressfrei. Die App läuft auf fast allem: Windows, macOS, Android, iOS … sogar auf Smart-TVs. Kostenlos ist sie zwar nicht dauerhaft, aber wer bezahlt, bekommt ein rundes Gesamtpaket: stabile Geschwindigkeit, verlässlichen Schutz und eine Bedienung, die selbst Technikmuffel nicht überfordert.