Edjing Mix – klingt erstmal nach einer dieser typischen Handy-Spielereien, oder? Ist es aber nicht. Die App ist winzig, ja, aber mit einer Power, die überrascht. Im Grunde verwandelst du dein Smartphone oder Tablet in ein kleines DJ-Pult: zwei Decks, ein Crossfader und eine ganze Wundertüte an Effekten, Loops und Samples. Und das Beste? Das Ding wurde nicht für gelangweilte Feierabend-Spieler gebaut, sondern mit echten Profis im Hinterkopf – als ernstzunehmendes Werkzeug irgendwo zwischen klassischer DJ-Software und mobiler Freiheit.
Du kannst direkt loslegen: Songs aus dem Speicher ziehen oder aus Plattformen wie SoundCloud, Beatport, TIDAL – sogar aus der Cloud (Dropbox, Google Drive und Co. ). Ein Klick, und die Bühne gehört dir. Dann: Effekte stapeln, Loops setzen, Samples reinwerfen – alles live, alles fließend. Die App checkt automatisch das Tempo (BPM), gleicht die Tracks aneinander an und gibt dir Hot Cues sowie Filter an die Hand. Kurz gesagt: Du kannst im Zug üben oder auf einer Party spontan auflegen – mit Tools, die verdächtig nah an Profi-Software heranreichen, nur eben kompakter.
Und falls du denkst, das sei bloß ein Remix-Spielzeug – weit gefehlt. Edjing Mix versteht sich inzwischen blendend mit externen Geräten wie dem Pioneer DDJ-200 oder dem Mixfader. Damit wird dein Handy zum Herzstück einer mobilen Komplettlösung. Ideal für alle, die nicht stillsitzen können. Hinter der hübschen Oberfläche steckt Präzision bis ins Detail. Wer Kontrolle will, bekommt sie hier – konzentriert, clever und, ja, ziemlich beeindruckend.
Warum sollte ich Edjing Mix herunterladen?
Edjing Mix – das ist kein Spielzeug, sondern so etwas wie ein kleiner Türöffner in die Welt des DJings. Wer einfach mal ausprobieren will, wie sich Beats verschmelzen lassen, ist hier goldrichtig. Und wer lieber unterwegs mixt, statt sich mit Kabelsalat und kiloschwerem Equipment herumzuschlagen – umso besser.
Die App wirkt auf den ersten Blick simpel. Ist sie auch. Aber wehe, man kratzt ein bisschen an der Oberfläche – da steckt mehr Tiefe drin, als man denkt. Anfänger kommen schnell rein, Profis wiederum nutzen sie gern als kleines Labor für spontane Ideen. Zwei Tracks laden, im Takt angleichen, Übergänge basteln – fertig ist das Mini‑Set im Handumdrehen.
Ob du deine eigenen Songs vom Handy ziehst oder sie direkt aus der Cloud holst (iCloud, Google Drive, Dropbox – such’s dir aus), spielt keine Rolle. Edjing hat sogar eine eigene Musikauswahl an Bord. Und wenn du’s richtig bunt willst: Verbinde dich mit Beatport, Beatsource, SoundCloud oder TIDAL – schon öffnet sich ein ganzes Universum an Tracks.
Über 20 Effekte sind fix integriert: Echo, Flanger, Filter, Reverb – alles da, alles fein abgestimmt. Die passen sich automatisch ans BPM‑Tempo an, damit nichts aus dem Takt fällt. Loops? Von winzigen 1/64‑Takten bis zu endlosen 128 Beats ist alles drin. Dazu bis zu acht Hot Cues pro Deck – genug Spielraum für jeden Stil. Im Sampler‑Bereich kannst du dich dann richtig austoben: Drum‑Hits klopfen, Vocal‑Cuts feuern oder eigene Sounds einbauen. Und das Sahnehäubchen? Du kannst die Samples an den Crossfader koppeln – so steuerst du punktgenau, wann sie rein- oder rausgleiten.
Aber Moment – Edjing Mix ist nicht nur Werkzeug, sondern auch Coach. Der integrierte „DJ School“-Modus führt dich Schritt für Schritt durchs Mixen. Fast so, als stünde jemand neben dir und würde sagen: „Probier’s mal so. “ Eine kleine Lernspielwiese also – zum Entdecken, Üben und Aufnehmen deiner Sets.
Und wenn du einfach nur chillen willst? Dann übernimmt der Automix‑Modus das Steuer und mixt deine Songs ganz von selbst ineinander. Ideal für entspannte Abende oder lange Sessions ohne Pause.
Für Profis ist Edjing Mix wie ein Notizbuch in der Hosentasche – Ideen festhalten, Übergänge testen, alles in sauberem HD‑Audio speichern. Für Einsteiger dagegen ist es ein sympathischer Türöffner in die Welt von Rhythmusgefühl und Beat‑Matching. Kurz gesagt: klein im Format, groß im Spaßfaktor – und irgendwie macht’s süchtig.
Ist Edjing Mix kostenlos?
Edjing Mix – klingt erstmal schlicht, oder? Ist es auch, im besten Sinne. Eine kostenlose App, die sich nicht in Schnickschnack verliert, sondern genau das tut, was sie soll: Musik mixen, schnell, sauber, ohne Umwege. Ein paar Effekte dazu, und schon kann’s losgehen. Kein Handbuch nötig, kein großes Rätselraten. Einfach drauflos.
Natürlich gibt’s auch eine Pro-Version – logisch. Und da wird’s dann richtig spannend: HD-Aufnahmen, Vorhören über Kopfhörer (endlich!), zusätzliche Sound-Packs und exklusive Effekte, die den Mix plötzlich nach Studio klingen lassen. Da spürt man sofort: Jetzt wird’s ernst.
Die kostenlose Variante? Läuft rund. Kein künstlicher Deckel, keine nervigen Einschränkungen. Für spontane Sessions oder kleine Experimente reicht das locker. Aber wer Blut geleckt hat und tiefer eintauchen will, der greift zum Pro-Abo – und bekommt das volle Arsenal: alle Features, alle Samples, alle Updates. Punkt.
Mit welchen Betriebssystemen ist Edjing Mix kompatibel?
Edjing Mix läuft praktisch überall – auf fast jeder großen Plattform. Kein exklusiver Club, eher ein offenes Spielfeld für Android‑ und iOS‑User. Die App fühlt sich auf Smartphones genauso zuhause wie auf Tablets. Und wenn du ein neueres Gerät hast, sagen wir ab Android 6. 0 oder iOS 13, dann läuft das Ganze butterweich. Besonders spannend wird’s auf dem iPad: Der größere Bildschirm zeigt dir beide Decks, Library und Effekte nebeneinander. Kein Hin‑ und Herwischen mehr – du siehst alles, greifst direkt zu, mischst los.
Ursprünglich war Edjing Mix ja mal eine reine Mobile‑App. Heute? Ganz anders. Mit einem Emulator bringst du sie auch auf Windows oder macOS zum Laufen. Dann steuerst du eben mit Maus oder – noch besser – mit einem MIDI‑Controller. Überraschend präzise übrigens. Und wer es richtig ernst meint: Die Software versteht sich blendend mit Hardware wie dem Pioneer DDJ‑200 oder dem Mixfader. Einmal per Bluetooth gekoppelt, reagiert alles in Echtzeit – kein spürbarer Lag, kein Gefummel.
Richtig clever ist die Synchronisierung über dein Konto. Einstellungen, Playlists, Track‑Analysen – alles bleibt identisch, egal auf welchem Gerät du gerade arbeitest. Du startest also dein Set im Zug auf dem Handy und setzt es später am Tablet fort, als hättest du nie aufgehört. Kein Neuladen, kein Chaos. Einfach Musik weiterfließen lassen.
Und ja, sogar Wearables dürfen mitspielen. Auf der Apple Watch oder unter Android Wear kannst du BPMs checken, Effekte triggern oder Übergänge steuern – ohne überhaupt das Hauptgerät anzufassen. Ideal für Live‑Momente, wenn jede Sekunde zählt. Oder für diesen spontanen Mix zwischendurch, einfach weil’s geht.
Welche Alternativen gibt es zu Edjing Mix?
Mixxx – kostenlos, quelloffen und erstaunlich mächtig. Eine DJ‑Software für den Desktop, die sich nicht im Schatten teurer Profi‑Tools verstecken muss. Zwei Decks? Klar. Wellenform‑Anzeige, Beat‑Erkennung, Loops, Equalizer, MIDI‑Support – alles an Bord. Mobil wie Edjing Mix ist sie zwar nicht, aber dafür schenkt sie dir etwas, das auf dem Smartphone selten zu finden ist: Kontrolle. Echte Kontrolle über jeden Klang, jedes Signal, jede Bewegung im Mix. Wer will, kann sogar Vinyls anschließen oder mehrere Audio‑Interfaces koppeln und so mit einem echten Mischpult arbeiten. Zugegeben – beim ersten Start wirkt das Interface ein bisschen wie ein Cockpit: viele Knöpfe, viele Farben. Doch gib ihr ein paar Stunden. Sobald du dich eingegroovt hast, merkst du: Das Ding lebt. Mixxx ist kein Spielzeug, sondern ein Werkzeug für DJs, die Freiheit lieben – ohne Abo‑Fallen, ohne Schnickschnack.
VirtualDJ – kaum fällt das Stichwort „digitales Auflegen“, taucht dieser Name auf. Und das hat Gründe. Die Software gilt als stabil, ausgereift und rasend schnell in der Analyse von Tracks. Sie kann fast alles: mehrere Decks, externe Controller, sogar Video‑Mixing. Damit öffnet sich ein kreatives Spielfeld, das mobile Apps schlicht nicht abdecken können. Kein Wunder also, dass sie in Clubs ebenso läuft wie im heimischen Studio. Im Vergleich zu Edjing Mix wirkt VirtualDJ erwachsener – fast schon bühnentauglich: Livestreaming? Check. Karaoke? Läuft. Broadcast‑Optionen? Natürlich. Perfekt für alle, die mit dem Laptop auflegen, kleine Events hosten oder einfach live performen wollen – ohne Netz und doppelten Boden.
Und dann ist da noch Rekordbox – Pioneers hauseigene DJ‑Software und so etwas wie das Schweizer Taschenmesser der Szene. Vorbereitung, Performance, Bibliotheksverwaltung – alles in einem System verschmolzen. Profis nutzen es täglich: Playlists bauen, Hot Cues setzen, Libraries synchronisieren und dann ab an die Pioneer‑Decks. Während Edjing Mix eher auf spontanes Smartphone‑Mixing zielt, steht Rekordbox für chirurgische Präzision: exakte Track‑Analyse, perfekte Hardware‑Integration und dazu Cloud‑Sync, Lichtsteuerung und Effektketten zum Niederknien. Kurz gesagt: das Werkzeug für Club‑ oder Festival‑DJs, die nichts dem Zufall überlassen wollen. Einfach? Nein. Aber genau deshalb der Standard für alle, die es wirklich ernst meinen mit dem Auflegen.