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Der am weitesten entfernte Vollmond des Jahres erscheint mit einem blumigen Namen und einer visuellen Überraschung

Der Nachthimmel im Mai bietet uns ein ebenso feines wie interessantes Schauspiel: einen Vollmond, der für seine Verbindung zum Frühling bekannt ist, sich diesmal jedoch kleiner als gewöhnlich zeigen wird. Erfahre, wann du ihn betrachten solltest, warum er so erscheinen wird und welche Geschichten sich hinter seinem poetischen Namen verbergen.
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Diesen Monat schmückt sich der Himmel mit einem ebenso feinen wie faszinierenden astronomischen Phänomen. Der Vollmond im Mai markiert nicht nur eine der am meisten gefeierten Mondphasen, sondern kommt mit zwei Besonderheiten: Er wird als „Mikromond“ bezeichnet und trägt den poetischen Namen „Blumenmond“. Hier erfährst du alles, was du wissen musst, um ihn zu genießen und seine Magie zu verstehen.

Wann und wie du diesen besonderen Mond sehen kannst

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© Melih Türkmenoğlu – Pexels

Der Mond erreicht seinen maximalen Beleuchtungsgrad in der Nacht von Montag, dem 12. Mai, obwohl er auch am Sonntag, dem 11., und Dienstag, dem 13., in seinem Glanz zu sehen sein wird. Vom Einbruch der Dunkelheit bis zum Morgengrauen wird er über dem Horizont leuchten und sich von Osten nach Westen bewegen. Doch diesmal wird etwas anders sein: Er wird kleiner und weniger leuchtend erscheinen als gewöhnlich. Warum? Er wird sich an seinem erdfernsten Punkt befinden: dem Apogäum.

Während eines Mikromondes kann der natürliche Satellit bis zu 14 % kleiner und 30 % weniger hell erscheinen als bei einem Supermond. Dies geschieht, weil der Mond statt der üblichen durchschnittlichen Distanz von 384.400 Kilometern mehr als 405.000 Kilometer entfernt ist. Der Effekt ist eine wahrnehmbare optische Täuschung, die durch die elliptische Lage seiner Umlaufbahn hervorgerufen wird. Schon Aristoteles beobachtete diese Variationen am Nachthimmel.

Die Bedeutung des „Blumenmondes“

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© Sebastian Luna – Pexels

Über das visuelle Phänomen hinaus trägt dieser Vollmond einen symbolträchtigen Namen: „Blumenmond“. Dieser Name bezieht sich nicht auf ein anderes Erscheinungsbild, sondern auf die Zeit des Jahres, in der er auftritt. Im Norden der Hemisphäre ist Mai für seine intensive Blüte und immer länger werdende Tage bekannt, was ihn zu einem Symbol des Frühlings in seiner vollen Pracht macht.

Der Name stammt aus alten indigenen Kulturen Nordamerikas, die jedem Vollmond des Jahres ein charakteristisches Ereignis des jeweiligen Monats zuordneten. Im Jahr 2025 wird dies der fünfte von zwölf Vollmonden sein. Der nächste, bekannt als der „Erdbeermond“, erscheint am 11. Juni, wenige Tage vor der Sommersonnenwende.

[Quelle: National Geographic]

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