Das neue iPad Air ist gelandet! Apple hat die neueste Version seines beliebten Tablets direkt aus Cupertino geschickt. Wie CEO Tim Cook am Montag sagte: „Es liegt etwas in der Luft.“ Doch überraschenderweise sieht das neue Modell fast genauso aus wie sein Vorgänger. Der große Unterschied: Statt des M2-Chips aus dem letzten Jahr steckt nun der leistungsstärkere M3-Prozessor unter der Haube.
Preise & Unterschiede zum iPad Pro
Das 2025er iPad Air startet bei 600 Dollar für das 11-Zoll-Modell, während die 13-Zoll-Variante 800 Dollar kostet. Beide Versionen setzen auf den M3-Chip, den wir bereits aus den 2024er MacBooks kennen. Apple hat sich dazu entschieden, die iPad-Pro-Modelle gleich mit dem M4-Chip auszustatten – samt ultradünnem Design und OLED-Display. Im Vergleich dazu bleibt das neue iPad Air in etwa so schlank wie sein Vorgänger. Und ja, es ist immer noch kurios, dass das Pro-Modell dünner und leichter ist als das Air: Das 13-Zoll iPad Pro misst nur 5,1 mm in der Dicke, während das neue iPad Air bei 6,1 mm bleibt. Stört das? Wahrscheinlich nicht – aber auch das 11-Zoll iPad Pro wiegt mit 0,98 Pfund minimal weniger als das gleichgroße Air mit 1,01 Pfund.
M3-Chip: Mehr Leistung, aber wie viel braucht man?
Egal, ob 11 oder 13 Zoll – beide neuen iPad Airs sind mit demselben M3-Chip ausgestattet. Dieser bringt eine 8-Core-CPU mit vier Performance- und vier Effizienz-Kernen sowie eine 9-Core-GPU. Letztere unterstützt hardwarebeschleunigtes Raytracing und dynamisches Caching – spannend für Gamer und Nutzer von 3D-Rendering-Software. Der M3 bietet eine deutliche Grafiksteigerung gegenüber dem M2, aber Apple richtet sich hier vor allem an Nutzer, die noch mit einem M1 oder gar A14 Bionic arbeiten. Die Speicherausstattung bleibt bei 8 GB RAM – genauso wie beim MacBook Air mit M3.
Apple gibt an, dass der M3 doppelt so schnell wie der M1 sein soll. Zudem soll er um 60 % bessere Performance für KI-Aufgaben bieten – was besonders für Apples „Apple Intelligence“-Funktionen interessant ist. Zwar können alle M-Chips die neuen KI-Features nutzen, darunter die ChatGPT-Integration und der Image Playground, aber der M3 verspricht laut Apple einen spürbaren Leistungsschub.
Speicheroptionen & Apple Pencil-Support
Speichertechnisch bleibt alles beim Alten: Die neuen Airs starten mit 128 GB und gehen bis 1 TB. Wer gerne zeichnet oder Notizen macht, kann das iPad Air mit dem Apple Pencil Pro (+130 Dollar) oder dem Apple Pencil mit USB-C (+80 Dollar) kombinieren. Alte Apple-Pencil-Modelle werden leider nicht mehr unterstützt – Apple hat die magnetischen Befestigungspunkte für seine neuesten iPads angepasst.
Neues Magic Keyboard – jetzt auch für das Air

Letztes Jahr kam das M2 iPad Air noch mit der alten Version des Magic Keyboards. Nun bekommt das neue Modell endlich die aktualisierte Version mit einer Funktionsreihe – ein Feature, das das iPad Pro bereits hatte. Das Magic Keyboard kostet 270 Dollar für das 11-Zoll-Modell und 320 Dollar für die 13-Zoll-Variante. Damit kann das iPad Air fast als MacBook-Ersatz durchgehen – auch wenn iPadOS weiterhin seine bekannten Multitasking-Einschränkungen hat.
Farben: Bewährte Auswahl ohne Überraschungen
Wer ein bisschen Farbe ins Spiel bringen will, hat vier Optionen: Space Grau, Blau, Lila und das gelblich-graue „Starlight“.
Auch das Standard-iPad wurde aufgefrischt – aber ohne KI-Features
Neben dem iPad Air hat Apple auch das Standard-iPad aktualisiert. Es bleibt beim Design der 10. Generation, erhält aber den A16-Chip. Dieser bietet eine 6-Core-CPU, eine 5-Core-GPU und eine 16-Core Neural Engine. Der Chip kam zuerst im iPhone 14 Pro und später auch in iPhone 15 und 15 Plus zum Einsatz. Eine willkommene Neuerung ist die erhöhte Speicherkapazität: Das Basismodell startet jetzt mit 128 GB für 350 Dollar.
Etwas kurios: Trotz des A16-Chips unterstützt das neue iPad nicht Apples „Apple Intelligence“-Funktionen. Das iPad mini aus 2024 hingegen kann mit seinem A17-Chip die neuen KI-Features nutzen – genau wie das iPhone 15 Pro. Warum Apple hier diese Einschränkung macht? Unklar.
Ist noch mehr „Air“ in der Pipeline?
Es scheint, als wäre Apple noch nicht fertig mit seinen „Air“-Ankündigungen. Leaks deuten darauf hin, dass bald ein M4 MacBook Air vorgestellt wird. Wer also keine Lust auf ein neues Tablet hat, bekommt vielleicht schon bald eine noch leichtere Laptop-Alternative von Apple.
Dies ist eine laufende Story – wir aktualisieren sie mit neuen Infos, sobald sie verfügbar sind.