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Alarm in der Antarktis: Methanleck mit globalen Auswirkungen entdeckt

Wissenschaftler haben eine besorgniserregende Methanemission im Antarktischen Ozean identifiziert, ein Fund, der die globale Erwärmung beschleunigen und extreme klimatische Phänomene auslösen könnte.
Von Thomas Handley Übersetzt von

Lesezeit 2 Minuten

Forscher des Instituts für Meereswissenschaften (ICM-CSIC) und des Geologischen und Bergbaulichen Instituts Spaniens (IGME-CSIC) haben ein massives Methanleck im Antarktischen Ozean an den Küsten der Antarktischen Halbinsel entdeckt.

Entdeckung des Methanlecks

Die Entdeckung wurde mithilfe von Sonartechnologie und Unterwassergeräten durchgeführt, die es ermöglichten, den Aufstieg von Blasen dieses Gases vom Meeresboden aus zu visualisieren.

Methan ist eines der wirksamsten Gase bei der Erzeugung des Treibhauseffekts. Obwohl seine Verweildauer in der Atmosphäre kürzer ist als die von Kohlendioxid, hat es das Potenzial, in einem Zeitraum von 20 Jahren bis zu 80 Mal mehr Wärme einzufangen, was es zu einem Schlüsselfaktor für die globale Erwärmung macht.

Warum entweicht Methan aus dem Meeresboden?

Die Hauptursache für dieses Leck steht im Zusammenhang mit einem Prozess namens postglaziale Erholung. Während die globalen Temperaturen steigen und die Gletscher schmelzen, verliert die Antarktis ihre Eismasse, und die darunterliegende Erdkruste beginnt, sich langsam zu erheben.

Dieses Phänomen verursacht Risse im Meeresboden, die die Freisetzung des im ozeanischen Sediment gefangenen Methans erleichtern.

Obwohl ein Teil des Methans in etwa 150 Meter Tiefe im Wasser gelöst wird, warnen die Wissenschaftler, dass seine Ansammlung in der Atmosphäre extreme klimatische Veränderungen verursachen könnte.

 

Mögliche Auswirkungen

Zu den möglichen Effekten gehören:

Wenn das Schmelzen weiter zunimmt und die Methanfreisetzung anhält, könnten diese Prozesse sich gegenseitig verstärken und den Klimawandel auf globaler Ebene beschleunigen.

Dringender Appell an die wissenschaftliche Gemeinschaft

Die Experten sind sich einig, dass es notwendig ist, dieses Methanleck genau zu überwachen und seine Auswirkungen auf das Klima zu bewerten. Dieser Fund verstärkt die Notwendigkeit, dringende Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu ergreifen und die globale Erwärmung zu begrenzen, bevor ihre Auswirkungen irreversibel werden.

[Quelle: TiempoSur]

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