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Wissenschaft

10 essenzielle Gewohnheiten, mit denen du deine Nieren schützt – ohne es zu wissen

Auch wenn es vielen nicht bewusst ist: Millionen Menschen auf der Welt leben mit Nierenschäden, ohne es zu wissen. Gesunde Gewohnheiten können den Unterschied machen – zwischen optimaler Nierenfunktion und dem Risiko chronischer Erkrankungen. Erfahre, wie du deine Nieren mit alltäglichen Maßnahmen schützen kannst, die deiner Gesundheit langfristig guttun.
Von Thomas Handley Übersetzt von

Lesezeit 2 Minuten

Chronische Nierenschäden betreffen weltweit Millionen Menschen – oft unbemerkt, bis Symptome ernst werden. Schätzungen zufolge leiden weltweit über 845 Millionen Menschen an dieser Erkrankung. Wenn der Trend anhält, könnte sie bis 2040 zur fünfthäufigsten Todesursache weltweit werden.

In den meisten Fällen bleibt die Erkrankung in frühen Stadien symptomlos. Deshalb empfehlen Fachleute einfache Maßnahmen, um die Nierenfunktion zu erhalten und langfristige Komplikationen zu vermeiden.

Welche Gewohnheiten sind entscheidend für die Nierengesundheit?

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© Unsplash – Online Marketing
  1. Regelmäßige körperliche Aktivität
    Bewegung hilft, den Blutdruck im Normalbereich zu halten – ein wichtiger Schutz vor Nierenschäden. Aktivitäten wie Spazierengehen, Schwimmen oder Radfahren fördern die Herz-Kreislauf-Gesundheit und schützen damit auch die Nieren.

  2. Blutzuckerspiegel kontrollieren
    50 % der Menschen mit Diabetes entwickeln in irgendeinem Stadium Nierenschäden. Regelmäßige Kontrollen und gut eingestellter Blutzucker können das Risiko erheblich senken.

  3. Blutdruck im Blick behalten
    Bluthochdruck ist eine der Hauptursachen chronischer Nierenerkrankungen. Eine gesunde Ernährung und Bewegung helfen, den Blutdruck zu regulieren und Folgeerkrankungen zu vermeiden.

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    © Unsplash – Dan Gold
  4. Ausgewogene, gesunde Ernährung
    Setze auf eine Ernährung reich an Gemüse, arm an Natrium und einfachen Zuckern. Vermeide stark verarbeitete Lebensmittel und bevorzuge frische Zutaten. Weniger Salz hilft auch, den Blutdruck stabil zu halten.

  5. Ausreichend trinken
    Täglich 1,5 bis 2 Liter Wasser unterstützen die Nieren bei ihrer Arbeit – besonders bei der Entgiftung über den Urin.

  6. Rauchverzicht
    Rauchen schädigt die Nierengefäße und verstärkt Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen. Wer aufhört, schützt nicht nur die Nieren, sondern auch das Herz-Kreislauf-System.

  7. Vorsicht bei Medikamenten
    Einige Arzneimittel – insbesondere nicht-steroidale Entzündungshemmer – können die Nieren belasten, wenn sie ohne ärztliche Aufsicht eingenommen werden. Keine Selbstmedikation – immer Rücksprache mit Fachpersonal halten.

  8. Regelmäßige ärztliche Untersuchungen
    Menschen mit Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck oder Übergewicht sollten regelmäßig Blut- und Urinuntersuchungen machen lassen. Früh erkannt, lässt sich eine Nierenerkrankung oft gut behandeln.

  9. Herzgesundheit fördern
    Herz- und Nierenerkrankungen hängen eng zusammen. Wer auf sein Herz achtet, schützt oft auch die Nieren mit.

  10. Wiederkehrende Harnwegsinfekte vermeiden
    Chronische Infektionen können unbehandelt die Nieren angreifen. Bei Symptomen wie Schmerzen beim Wasserlassen unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Warnzeichen: Symptome, die du nicht ignorieren solltest
Das größte Problem bei der Früherkennung von Nierenerkrankungen ist der symptomfreie Verlauf zu Beginn. Doch im fortgeschrittenen Stadium können folgende Anzeichen auftreten:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Müdigkeit und allgemeine Schwäche
  • Schlafstörungen
  • Schwellungen an Füßen und Knöcheln
  • Schwer einstellbarer Bluthochdruck
  • Veränderungen in Häufigkeit oder Menge des Urins

Die Bedeutung der Nierengesundheit
Vorbeugung ist entscheidend, um chronischen Nierenerkrankungen zuvorzukommen. Wer gesunde Gewohnheiten in seinen Alltag integriert – besonders bei bestehendem Risiko –, kann viel bewirken. Warte nicht – beginne jetzt, deine Nieren zu schützen und einen Lebensstil zu pflegen, der sie langfristig unterstützt.

[Quelle: Infobae]

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