NieR: Automata ist kein Spiel, das man einfach „durchspielt“. Es ist ein Rausch. Ein Tanz aus Stahl, Staub und Fragen, die sich in dein Denken einbrennen. Ja, es kämpft aber nicht nur auf dem Bildschirm. Entwickelt von PlatinumGames, veröffentlicht von Square Enix, entführt es dich in eine Zukunft, die so fern wirkt und doch erschreckend vertraut ist. Die Menschheit? Nur noch Erinnerung. Ihre Stellvertreter: Androiden, geschaffen als Waffen und als Spiegel all der Widersprüche, die ihre Schöpfer hinterlassen haben.
Du bist 2B. Oder 9S. Oder A2. Eigentlich alle und keiner zugleich. Drei Androiden, drei Blickwinkel eine Welt, die sich nicht erklären lässt, sondern erfahren werden will. Du wanderst durch Ruinenstädte, kämpfst gegen Maschinenwesen, die manchmal menschlicher wirken als du selbst. Und irgendwann stellst du dir diese eine Frage: Was heißt das überhaupt leben? Das Spiel fragt nicht höflich danach. Es stößt dich hinein.
Warum NieR: Automata so eigen ist? Weil es sich weigert, brav zu sein. Es mischt Hack‑and‑Slash mit Kugelhagel‑Wahnsinn, schiebt plötzlich eine stille Szene dazwischen, in der nur Wind und Erinnerung sprechen. Alles greift ineinander, als würde das Spiel atmen mal flach und hastig, mal tief und schmerzhaft langsam.
Und dann diese Inszenierung! Die Musik geisterhaft schön, dann wieder so beklemmend, dass man kaum weiteratmen mag. Das Design roh wie Beton, poetisch wie ein Traum kurz vor dem Erwachen. Die Geschichte entfaltet sich Schicht für Schicht; erst beim dritten Durchlauf begreifst du, dass du beim ersten kaum etwas verstanden hast.
Wenn schließlich der Abspann läuft, bleibt Stille. Kein Triumphgefühl, kein simples „fertig“. Nur dieses seltsame Nachzittern als hätte dich etwas angesehen, durch dich hindurch. Vielleicht Kunst. Vielleicht Wahrheit in digitaler Form.
Warum sollte ich NieR: Automata herunterladen?
Es gibt kaum ein überzeugenderes Argument, warum man sich auf NieR: Automata einlassen sollte und das meine ich wörtlich. Kaum ein anderes Spiel schafft es, Geschichte und Action so miteinander zu verweben, dass beides sich gegenseitig antreibt. Die Kämpfe? Ein Rausch. Entwickelt von den Köpfen hinter Bayonetta, tanzt hier alles: rasend schnell, präzise, fast schon poetisch. Ein Schlag, ein Sprung, eine Drehung Funken sprühen, Metall kreischt, die Kamera zieht mit. Für einen Moment vergisst man, dass man überhaupt spielt.
Aber das Tempo allein trägt es nicht. Der wahre Reiz liegt in dieser feinen Balance zwischen Können und Kalkül. Wer sich reinfuchst und das sollte man, entdeckt ein System voller kleiner Geheimnisse. Waffen lassen sich umbauen, Fähigkeiten feintunen, Stile mischen. Irgendwann klickt es, und man spürt: Das hier ist mein Rhythmus. Fast so, als würde das Spiel zurückblicken und nicken. Und trotzdem: NieR: Automata ist weit mehr als nur ein Action-Feuerwerk mit hübschen Explosionen und dramatischen Momenten. Es erzählt von Moral, Identität davon, was Menschsein überhaupt heißen kann. Figuren bleiben hängen, wie Gedankenreste nach einem langen Traum.
Und dann diese Welt! Zerschlagene Städte, Wüsten bis zum Horizont, Fabriken voller rostiger Schatten, ein Wald, der atmet. Alles wirkt verloren und doch lebendig. Überall flüstern Geheimnisse zwischen den Ruinen. Man geht, bleibt stehen, hört den Wind durch Stahltrümmer ziehen als wäre da noch etwas Unausgesprochenes. Und dann setzt die Musik ein. Nicht einfach Begleitung, sondern Gefühl pur: mal traurig wie Erinnerung, mal triumphal wie Befreiung. Wenn sie anschwillt und man kämpft oder einfach nur schaut Gänsehaut. Jedes Mal.
Doch das eigentlich Erstaunliche liegt tiefer. NieR: Automata zwingt dich zum Nachdenken über freien Willen, Bewusstsein, Krieg, Sinnsuche in einer Welt, die längst zerbrochen scheint. Mit jedem Durchlauf verschiebt sich der Blickwinkel; was eben noch klar schien, kippt ins Ungewisse. Keine einfachen Antworten hier nur Fragen, die bleiben und leise weiterarbeiten.
Wer also ein Spiel sucht, das nicht nur Spaß macht, sondern auch etwas im Inneren anstößt hier ist es. NieR: Automata ist kein Spiel im klassischen Sinn. Es ist eine Erfahrung. Fordernd. Schön. Und auf eine Art menschlich, die einen seltsam still zurücklässt.
Ist NieR: Automata kostenlos?
NieR: Automata ist kein Spiel, das man sich mal eben kostenlos zieht und loslegt weit gefehlt. Es gehört zur alten Schule der Premiumtitel: einmal zahlen, dann gehört es dir. Punkt. Und doch, je nachdem, welche Edition man sich gönnt, gibt’s hier und da kleine Extras ein paar schicke Outfits vielleicht, eine neue Waffe, manchmal sogar eine Erweiterung, die das Ganze noch ein Stück weiterdreht.
Ein besonderes Schmankerl: ein DLC, benannt nach einem chinesischen Electropop-Song klingt ungewöhnlich, passt aber perfekt zum Stil des Spiels. Dieses Paket öffnet neue Arenen, fordert dich heraus, bringt frischen Wind in eine ohnehin schon faszinierende Welt.
Hat man den Kauf erstmal hinter sich, fällt auf: Hier wird nichts nachträglich verkauft. Keine Mikrotransaktionen, keine blinkende Werbung, die dich aus der Stimmung reißt. Ruhe im System endlich mal. Klar, es gibt Sondereditionen und Bundles für Sammler oder Neugierige. Muss man aber nicht haben. Denn selbst ohne all den Zusatzkram ist das Hauptspiel ein Erlebnis für sich: dicht, emotional, manchmal schmerzhaft schön. Eine Reise, die man nicht einfach spielt man lebt sie.
Mit welchen Betriebssystemen ist NieR: Automata kompatibel?
Man kann es praktisch überall spielen auf fast jeder großen Plattform. Und genau das ist das Verführerische daran. Ob man sich nun gemütlich aufs Sofa schmeißt, den Controller fest umklammert, oder lieber am Schreibtisch versinkt, mit kalten Fingern auf der Tastatur egal. Die Geschichte packt dich so oder so. Und das Gameplay? Frisst sich in deine Sinne, bis du vergisst, dass draußen noch eine Welt existiert.
Zu haben ist das Ganze für PlayStation 4, PlayStation 5 (läuft dort über die Abwärtskompatibilität), Xbox One, Xbox Series X/S und natürlich für den PC. Wer am Rechner spielt, bekommt es über die üblichen digitalen Händler läuft erstaunlich stabil, selbst auf älteren Systemen. Aber wehe, du hast einen richtig starken PC: Dann leuchtet alles anders. Blutnebel wabert dichter, Licht bricht feiner, Partikel tanzen fast schon frech durchs Bild.
Und die Steuerung? Ein Traum. Kein Witz sie sitzt einfach. Egal ob Gamepad oder Maus und Tastatur, alles greift ineinander wie Zahnräder in einer gut geölten Maschine. Manche Versionen legen sogar noch eine Schippe drauf: höhere Auflösung, butterweiche Framerates je nachdem, was dein Setup hergibt.
Dass NieR: Automata auf so vielen Plattformen zuhause ist, hat etwas Schönes an sich. Es öffnet Türen. Mehr Menschen können eintauchen in diese merkwürdig zarte, manchmal verstörende Welt ein Spiel, das Action und Nachdenklichkeit miteinander verknüpft und Fragen stellt, die man nicht einfach mit einem Knopfdruck beantworten kann.
Welche Alternativen gibt es zu NieR: Automata?
Es gibt nur wenige Spiele, die dieses eigenartige Gemisch aus Action, Stil und erzählerischer Tiefe so hinbekommen wie NieR: Automata. Wirklich wenige.
Nehmen wir Black Myth: Wukong. Ein Action-RPG, das so tief in der chinesischen Mythologie gräbt, dass man fast den Sand zwischen den Fingern spürt. Die Kämpfe? Fließend wie Wasser, präzise wie Kalligrafie. Und mittendrin eine Geschichte, die nicht einfach nur erzählt, sondern fragt nach Ehre, nach Schicksal, nach dem, was einen Helden überhaupt ausmacht. Wer auf moderne Action steht, aber auch mal innehält, wenn’s um Moral geht, wird hier nicht so schnell loskommen.
Dann Stellar Blade. Früher hieß es Project Eve, heute ist es ein visuelles Donnerwetter aus Neonlicht und Adrenalin. Science-Fiction trifft auf stilisierte Kämpfe choreografiert bis ins letzte Detail, aber nie steril. Die Welt wirkt riesig, fast einschüchternd, und doch persönlich. Dieses Zusammenspiel aus kühler Technik und emotionalem Kern erinnert stark an das, was NieR: Automata so besonders machte dieses fragile Gleichgewicht zwischen Wucht und Gefühl.
Und schließlich Bayonetta. Ja, das pure Spektakel. Vom selben Team, das auch das Kampfsystem von NieR erschaffen hat und man spürt’s sofort. Überdrehte Kombos, blitzartige Bewegungen, Bosskämpfe wie Feuerwerke. Die Handlung? Nebensache. Aber das Spielgefühl! Direkt ins Nervensystem. Wer keine Lust auf Grübeln hat und einfach draufhauen will bitte sehr. Hier wird geliefert. Und dann ist da noch dieser schräge Humor, diese Hauptfigur, größer als das Leben selbst. Man kann sie gar nicht nicht mögen. Ein ganz anderes Biest als NieR, sicher aber getrieben vom gleichen Hunger nach Rausch und Rhythmus.